Mit dem Camper durch Tasmanien – unsere schönsten Stellplätze

Tasmanien war für uns das Highlight unserer Australien-Reise. Die Insel im Süden hat uns mit ihrer rauen Schönheit, den vielen Wanderwegen und der unglaublichen Natur beeindruckt. Zwei Wochen lang sind wir mit unserem Camper von Stellplatz zu Stellplatz gefahren – von einsamen Küstenplätzen bis zu Campingplätzen mitten in Nationalparks.

In diesem Artikel teile ich unsere liebsten Stellplätze in Tasmanien mit euch. Von kostenlosen Free Camps am Meer bis zu gut ausgestatteten Campingplätzen in den schönsten Nationalparks der Insel. Alle Plätze haben wir selbst getestet und können sie euch aus vollem Herzen empfehlen.

Weitere Teile unserer Australien-Reise:

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Camper mieten in Tasmanien

Für unseren Tasmanien-Roadtrip haben wir den Camper direkt am Flughafen in Hobart übernommen. Die Auswahl an Vermietern ist groß – von Budget-Campern bis zu voll ausgestatteten 4WD-Campervans. Wir hatten einen einfachen Campervan mit Hochdach, Kochgelegenheit und Kühlbox.

Wichtige Tipps zum Camper mieten:

  • Frühzeitig buchen, besonders in der Hauptsaison (Dezember-Februar). Die Preise können dann bei 150-250 AUD pro Tag liegen.
  • Viele Campingplätze in Nationalparks haben keine Stromanschlüsse – eine zweite Batterie im Camper ist Gold wert.
  • Eine Kühlbox mit Gasbetrieb ist unverzichtbar, wenn ihr länger in abgelegenen Gebieten unterwegs seid.
  • 2WD reicht für die meisten Strecken in Tasmanien aus, nur für richtig abgelegene Tracks brauchst du 4WD.
  • Achtet auf unbegrenzte Kilometer – wir sind in zwei Wochen über 2.000 km gefahren.

Wir haben unseren Camper über einen Vergleichsportal gebucht und damit einiges gespart. Die großen Anbieter wie Apollo, Britz und Maui haben Stationen in Hobart und Launceston.

Vorbereitungen zum Campen in Tasmanien

Das solltet ihr dabei haben:

  • Warme Kleidung und Regenjacke – das Wetter kann schnell umschlagen
  • Gaskocher und ausreichend Gaskartuschen (nicht immer überall verfügbar)
  • Taschenlampe oder Stirnlampe – viele Campingplätze haben keine Beleuchtung
  • Insektenschutz – die Sandflies an der Küste können echt nervig sein
  • Wasserbehälter – Trinkwasser gibt es nicht überall
  • Toilettenpapier für die einfachen Plätze
  • Parks Pass für die Nationalparks (Online oder vor Ort erhältlich)
  • ein scharfes Messer (die Mietausstattung ist meist sehr stumpf)

Eine Packliste und Tipps fürs fürs Campen mit Kindern findest du hier: Camping mit Kindern – unsere Tipps für Vorbereitung, Packliste & Verpflegung

Parks Pass Tasmanien: Für die meisten Nationalparks in Tasmanien braucht ihr einen Parks Pass. Der kostet 100 AUD für 8 Wochen pro Fahrzeug (Stand 2024) und gilt für alle tasmanischen Nationalparks. Ihr könnt ihn online kaufen oder direkt an den Eingängen der Parks. Lohnt sich auf jeden Fall, wenn ihr mehrere Parks besuchen wollt.

Unsere Route durch Tasmanien

Die Highlights unserer zweiwöchigen Camper-Tour waren:

Hobart → Tasman Peninsula → Cape Hauy → Freycinet Nationalpark → Wineglass Bay → Friendly Beaches → Bay of Fires → St Columba Falls → Cradle Mountain Nationalpark → Dove Lake → Mount Field Nationalpark → Russell Falls → Big Tree Walk → Horseshoe Falls → Lake Dobson → Bruny Island → The Neck → Fluted Cape Walk → Cape Bruny Lighthouse → zurück nach Hobart

Mehr zu unserer Route hier: 2 Wochen Tasmanien mit Camper

Die schönsten Stellplätze in Tasmanien

Fortescue Bay Camping, Mill Creek, Tasman Peninsula

Die schönsten Stellplätze in Tasmanien mit dem Camper 1

Dieser Campingplatz war definitiv einer unserer absoluten Favoriten. Wunderschön auf der Tasman Peninsula direkt am Meer gelegen und perfekter Ausgangspunkt für die Wanderungen zum Cape Hauy und Cape Pillar. Die Stellplätze liegen teilweise direkt über dem türkisblauen Wasser mit Blick auf die spektakulären Klippen.

Nachts sind hier auch viele Wildtiere unterwegs – Wallabys, Wombats und Possums. Ich habe nachts den Schreck meines Lebens bekommen, als mich im Schein der Taschenlampe die riesigen Augen eines Possums aus nächster Nähe anstarrten. Das Tier hatte sich direkt neben unserem Camper niedergelassen.

Infos zum Campingplatz:

  • Preis: ca. 18-22 AUD pro Person und Nacht (Parks Pass erforderlich)
  • Ausstattung: Trockentoiletten, Picknicktische, Feuerstellen (bei Feuerbann gesperrt)
  • Wasser: Regenwassertanks vorhanden (abkochen empfohlen)
  • Strom: Nein
  • Buchung: Nicht erforderlich, first come first served
  • Besonderheiten: Kann in der Hauptsaison voll werden, früh ankommen
  • Handyempfang: Telstra funktioniert einigermaßen

Die Wanderung zum Cape Hauy (ca. 4 Stunden) startet direkt vom Campingplatz und ist absolut spektakulär. Plant dafür unbedingt einen ganzen Tag ein.

Friendly Beaches, Freycinet Nationalpark

Friendly Beaches war für uns der Inbegriff von Freiheit. Kleine, geschützte Buchten mit Hecken als Windschutz, direkt am weißen Sandstrand gelegen. Das Meeresrauschen als Einschlaf-Soundtrack und morgens mit Meerblick aufwachen – herrlich!

Unser absolutes Highlight waren die zahlreichen Wallabys, die in der Dämmerung auftauchten und völlig entspannt rund um unseren Camper grasten. Die Tiere sind hier so zutraulich, dass sie teilweise bis auf einen Meter rankommen. Ein magisches Erlebnis, besonders für unsere Kinder.

Infos zum Campingplatz:

  • Preis: ca. 18-22 AUD pro Person und Nacht (Parks Pass erforderlich)
  • Ausstattung: Keine Toiletten, keine Duschen, Feuerstellen
  • Wasser: Nein, selbst mitbringen
  • Strom: Nein
  • Buchung: Nicht erforderlich
  • Besonderheiten: Sehr basic, aber dafür traumhafte Lage direkt am Meer
  • Handyempfang: Kaum bis gar nicht

Von hier aus könnt ihr die berühmte Wineglass Bay erwandern oder einfach am Strand entspannen. Beachtet, dass dieser Platz wirklich sehr einfach ist – es gibt nicht mal Toiletten. Also vorher im Freycinet National Park Visitor Centre Halt machen.

Gowrie Park Wilderness Village, nähe Cradle Mountain

Gowrie Park war eine willkommene Abwechslung nach den einfacheren Bush Camps. Ein netter kleiner Campingplatz mit einer Mischung aus Holzhütten und Stellplätzen für Camper, eingebettet in tasmanische Wildnis.

Die Anlage ist gepflegt und familiär geführt. Es gibt ein kleines Café, wo ihr morgens frisches Brot und Kaffee bekommt – nach ein paar Tagen Bush Camping ein absoluter Luxus. Die Lage ist perfekt für Ausflüge zum Cradle Mountain, der nur 10 Minuten entfernt ist.

Infos zum Campingplatz:

  • Preis: ca. 35-45 AUD für einen Stellplatz (2 Personen)
  • Ausstattung: Saubere Toiletten und Duschen (mit heißem Wasser!), Gemeinschaftsküche, Waschmaschine, Café
  • Wasser: Trinkwasser vorhanden
  • Strom: Gegen Aufpreis verfügbar
  • Buchung: Empfohlen in der Hauptsaison
  • WLAN: Verfügbar (kostenpflichtig)
  • Website: gowriepark.com.au
  • Handyempfang: Gut (Telstra)

Cradle Mountain Camping, Cradle Mountain National Park

Die schönsten Stellplätze in Tasmanien mit dem Camper 2

Mitten im Nationalpark gelegen und einfach traumhaft – der Campingplatz am Cradle Mountain gehört zu den schönsten, die wir in Tasmanien gesehen haben. Wunderschön zwischen hohen Bäumen angelegt mit Blick auf die Berge.

Als wir dort waren, lag tatsächlich Schnee, da wir im September unterwegs waren. Die Nächte waren eisig kalt, aber dafür hatten wir morgens dieses unglaubliche Alpenpanorama. Im Sommer ist es hier bestimmt auch perfekt zum draußen sitzen. Der Campingplatz ist sehr beliebt, also früh ankommen oder vorher buchen.

Infos zum Campingplatz:

  • Preis: ca. 20-25 AUD pro Person und Nacht (Parks Pass erforderlich)
  • Ausstattung: Moderne Toiletten und Duschen, Gemeinschaftsküche mit Kochplatten, überdachte Sitzbereiche
  • Wasser: Trinkwasser vorhanden
  • Strom: Nein
  • Buchung: Dringend empfohlen, oft Monate im Voraus ausgebucht
  • Besonderheiten: Shuttlebus zu den Wanderwegen fährt vom Campingplatz ab
  • Handyempfang: Kaum

Von hier aus könnt ihr die legendäre Dove Lake Circuit Wanderung (ca. 2 Stunden) starten – eine der schönsten Wanderungen in Tasmanien.

Lake St Clair Camping, Cynthia Bay

Die schönsten Stellplätze in Tasmanien mit dem Camper 3

Direkt am Lake St Clair gelegen, dem tiefsten See Australiens. Der Campingplatz ist einfach, aber die Lage ist unschlagbar. Perfekt für alle, die den Overland Track wandern oder die kürzeren Wanderungen rund um den See machen wollen.

Bei uns hat es leider die ganze Zeit in Strömen geregnet, sodass wir die Gegend nicht richtig erkunden konnten. Aber allein die Atmosphäre am nebelverhangenen See war magisch. An klaren Tagen soll die Aussicht spektakulär sein.

Infos zum Campingplatz:

  • Preis: ca. 18-22 AUD pro Person und Nacht (Parks Pass erforderlich)
  • Ausstattung: Toiletten, Duschen (gegen Münzen), überdachte Picknickbereiche
  • Wasser: Trinkwasser vorhanden
  • Strom: Nein
  • Buchung: Empfohlen in der Hauptsaison
  • Besonderheiten: Visitor Centre mit Café und kleinem Shop direkt nebenan
  • Handyempfang: Kaum bis gar nicht

Direkt vom Campingplatz aus könnt ihr verschiedene Wanderungen starten, von kurzen Spaziergängen bis zu Tageswanderungen. Der Platypus Walk soll früh morgens gute Chancen bieten, Schnabeltiere zu sehen. Wir haben aber leider keine gesehen.

Mount Field National Park Camping

Die schönsten Stellplätze in Tasmanien mit dem Camper 4
Russel Falls

Mitten im Mount Field National Park gelegen, umgeben von gigantischen Farnbäumen und Eukalyptuswäldern. Dieser Campingplatz ist klein und sehr naturbelassen, aber perfekt gelegen für die wunderschönen Wanderwege im Park.

Die Russell Falls sind nur 10 Gehminuten vom Campingplatz entfernt – einer der schönsten Wasserfälle, die wir in Tasmanien gesehen haben. Der Big Tree Walk und die Horseshoe Falls sind ebenfalls ganz in der Nähe. Wenn ihr Glück habt, seht ihr hier Schnabeltiere am Russell Falls Creek.

Infos zum Campingplatz:

  • Preis: ca. 18-22 AUD pro Person und Nacht (Parks Pass erforderlich)
  • Ausstattung: Toiletten, überdachte Sitzbereiche, Feuerstellen
  • Wasser: Trinkwasser vorhanden
  • Strom: Nein
  • Buchung: Nicht erforderlich
  • Besonderheiten: Sehr ruhig, weniger überlaufen als andere Parks
  • Handyempfang: Schwach

Von hier aus könnt ihr auch zum Lake Dobson hochfahren (nur im Sommer) und dort weitere alpine Wanderungen unternehmen.

Weitere empfehlenswerte Stellplätze in Tasmanien

Cockle Creek, Recherche Bay

Der südlichste Punkt Tasmaniens, den man mit dem Auto erreichen kann. Absolut abgelegen und wild – perfekt für alle, die echtes Wilderness-Feeling suchen.

Infos:

  • Preis: Kostenlos (Parks Pass erforderlich)
  • Ausstattung: Sehr basic, Trockentoiletten
  • Besonderheiten: Ausgangspunkt für die South Coast Track

Bakers Beach, Narawntapu National Park

Wunderschöner Strand im Norden Tasmaniens mit kostenlosen Stellplätzen direkt am Meer. Die Gegend ist bekannt für ihre Wallabys und Wombats.

Infos:

  • Preis: ca. 18-22 AUD pro Person und Nacht (Parks Pass erforderlich)
  • Ausstattung: Toiletten, Picknicktische
  • Besonderheiten: Traumhafte Sonnenuntergänge

Bruny Island – Jetty Beach

Auf Bruny Island gibt es mehrere schöne Stellplätze. Jetty Beach ist einer der beliebtesten mit direktem Strandzugang.

Infos:

  • Preis: ca. 15-20 AUD pro Fahrzeug
  • Ausstattung: Toiletten, Duschen
  • Besonderheiten: Perfekt kombinierbar mit der Fluted Cape Wanderung

Wild Campen in Tasmanien

Grundsätzlich ist Wild Campen bzw. Freedom Camping in Tasmanien strenger geregelt als auf dem australischen Festland. In Nationalparks ist es nur auf ausgewiesenen Campingplätzen erlaubt. Außerhalb der Parks gibt es einige kostenlose Stellplätze, besonders entlang der Küste.

Wichtige Regeln:

  • Nur campen wo es ausdrücklich erlaubt ist
  • “No Camping” Schilder unbedingt beachten – die Strafen können saftig sein
  • Leave No Trace – allen Müll mitnehmen
  • In vielen Gemeinden gibt es ausgewiesene Free Camps, schaut auf WikiCamps Australia
  • Auf Privatgrundstücken nur mit Erlaubnis des Eigentümers

Die App WikiCamps Australia ist Gold wert für die Suche nach kostenlosen und günstigen Stellplätzen. Sie zeigt euch auch an, welche Ausstattung vorhanden ist und hat aktuelle Bewertungen von anderen Campern.

Fazit – Campen in Tasmanien

Tasmanien mit dem Camper zu bereisen war für uns die perfekte Art, diese unglaubliche Insel zu erkunden. Die Freiheit, dort zu übernachten wo es am schönsten ist – direkt am Meer, mitten in Nationalparks oder umgeben von wilden Tieren – war einfach unbezahlbar.

Die Stellplätze in Tasmanien reichen von sehr basic bis komfortabel, aber selbst die einfachsten Plätze liegen oft an spektakulären Orten. Was uns besonders gefallen hat: Auch die kostenpflichtigen Campingplätze in den Nationalparks waren mit 20-25 AUD pro Person bezahlbar und die Einnahmen fließen direkt in den Naturschutz.

Unsere wichtigsten Learnings:

  • Plant genug Zeit ein – Tasmanien ist größer als man denkt
  • Seid flexibel mit euren Stellplätzen, manchmal findet ihr spontan die schönsten Orte
  • Kauft den Parks Pass – er lohnt sich schon nach 2-3 Nationalparks
  • Packt warme Kleidung ein, auch im Sommer
  • Bucht beliebte Stellplätze wie Cradle Mountain im Voraus
  • Nutzt die einfachen Plätze – sie liegen oft am schönsten

Würden wir es wieder machen? Sofort! Tasmanien hat uns so sehr begeistert, dass wir definitiv wiederkommen werden. Beim nächsten Mal vielleicht sogar länger und mit mehr Zeit für die abgelegenen Ecken der Insel.

FAQ – Häufige Fragen zum Campen in Tasmanien

Wie viel kostet Campen in Tasmanien?

Die Preise variieren stark. Kostenlose Stellplätze gibt es einige, besonders außerhalb der Nationalparks. In den Nationalparks zahlt ihr ca. 18-25 AUD pro Person und Nacht. Private Campingplätze mit mehr Komfort kosten zwischen 30-50 AUD für einen Stellplatz. Der Parks Pass kostet 100 AUD für 8 Wochen und gilt für alle staatlichen Nationalparks.

Brauche ich einen 4WD Camper für Tasmanien?

Nein, für die meisten Strecken in Tasmanien reicht ein normaler 2WD Camper völlig aus. Alle Hauptstraßen und die Zufahrten zu den meisten Campingplätzen sind gut befestigt. 4WD braucht ihr nur, wenn ihr wirklich abgelegene Tracks wie zum Beispiel die Strecke nach Cockle Creek bei schlechtem Wetter fahren wollt.

Kann man in Tasmanien überall frei campen?

Nein, Wild Campen ist in Tasmanien strenger reguliert als auf dem Festland. In Nationalparks ist es nur auf ausgewiesenen Campingplätzen erlaubt. Es gibt aber einige kostenlose oder sehr günstige Stellplätze, besonders entlang der Küste. Die App WikiCamps Australia zeigt euch, wo ihr legal übernachten dürft.

Wann ist die beste Zeit zum Campen in Tasmanien?

Die beste Zeit ist von Dezember bis März (tasmanischer Sommer). Die Temperaturen sind angenehm warm, die Tage lang und die meisten Wanderwege sind geöffnet. Im Winter (Juni-August) kann es in höheren Lagen schneien und viele Campingplätze haben geschlossen. Wir waren im Januar unterwegs und hatten meist gutes Wetter, aber packt auch für den Sommer warme Kleidung ein.

Brauche ich eine Reservierung für Campingplätze?

Das kommt darauf an. Beliebte Plätze wie Cradle Mountain solltet ihr in der Hauptsaison unbedingt vorbuchen. Viele Campingplätze in Nationalparks funktionieren aber nach dem “First come, first served” Prinzip. Unsere Empfehlung: Bucht die Top-Spots vor und seid bei den anderen flexibel.

Wie ist der Handyempfang auf den Campingplätzen?

Ehrlich gesagt ziemlich schlecht. Die meisten Campingplätze in Nationalparks haben wenig bis gar keinen Handyempfang. Telstra funktioniert noch am besten, aber selbst damit habt ihr in abgelegenen Gebieten oft kein Signal. Seht es als Chance für Digital Detox und ladet vorher Offline-Karten herunter.

Gibt es gefährliche Tiere auf den Campingplätzen?

Gefährliche Tiere wie auf dem Festland (Schlangen, Spinnen) gibt es in Tasmanien kaum. Die häufigsten “Besucher” sind Wallabys, Possums und Wombats – alle harmlos, auch wenn sie nachts mal erschrecken können. Lasst kein Essen draußen liegen und verschließt euren Müll gut, dann gibt es keine Probleme.

Was mache ich mit Grauwasser und Toilette im Camper?

Die meisten Campingplätze haben Dump Stations für Grauwasser und Chemietoiletten. Plant eure Route so, dass ihr alle paar Tage einen Platz mit Entsorgungsmöglichkeit ansteuert. An vielen größeren Orten und Tankstellen gibt es ebenfalls Dump Stations. Niemals Grauwasser oder Chemietoiletten in der Natur entleeren!

Lohnt sich der Parks Pass für Tasmanien?

Absolut! Der Parks Pass kostet 100 AUD für 8 Wochen und gilt für alle staatlichen Nationalparks in Tasmanien. Wenn ihr auch nur 3-4 Parks besucht und dort campt, hat er sich schon gerechnet. Ihr könnt ihn online kaufen oder direkt an den Park-Eingängen. Alternativ gibt es auch einen Holiday Pass für 60 AUD, der 4 Wochen gilt.

Wie viele Kilometer sollte ich pro Tag einplanen?

Plant nicht zu viel! Tasmanien ist zwar nicht riesig, aber die Straßen sind kurvig und ihr wollt ja auch wandern und die Natur genießen. Wir haben selten mehr als 150-200 km pro Tag gefahren und das war perfekt. Lieber mehr Zeit an einem Ort verbringen als ständig im Auto sitzen.