Kauai Sehenswürdigkeiten: Die schönsten Highlights auf der Garteninsel Hawaiis
Kauai – die älteste, grünste und für viele schönste Insel Hawaiis verzaubert mit dramatischen Landschaften, unberührter Natur und einer Ruhe, die man auf den anderen Inseln vergeblich sucht. Die “Garteninsel” ist zu 97% unbebaut und bietet einige der spektakulärsten Naturwunder des gesamten Archipels. In diesem ausführlichen Guide zeige ich dir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und Highlights auf Kauai, von der legendären Nāpali Coast über den beeindruckenden Waimea Canyon bis zu versteckten Wasserfällen und traumhaften Stränden.
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Warum Kauai besuchen?
Kauai ist das komplette Gegenteil von Oahu – hier gibt es keine Großstadt, kaum Hochhäuser und deutlich weniger Touristen. Die Insel ist die geologisch älteste der hawaiianischen Hauptinseln und hatte dadurch mehr Zeit, ihre spektakulären Landschaften zu entwickeln. Das Ergebnis sind dramatische Klippen, tiefe Canyons, üppige Regenwälder und versteckte Täler, die zu den fotogensten Orten der Welt gehören.
Kauai wird “Garteninsel” genannt, weil sie die grünste und regenreichste Insel Hawaiis ist. Der Mount Waialeale im Zentrum der Insel gilt als einer der regenreichsten Orte der Erde mit durchschnittlich 11.000 mm Niederschlag pro Jahr. Dieser ständige Regen hat eine unglaublich üppige Vegetation geschaffen – überall gibt es Wasserfälle, tropische Pflanzen und eine sattgrüne Landschaft.
Was Kauai besonders macht, ist die Unberührtheit. Es gibt kein Gebäude höher als eine Palme – das ist tatsächlich per Gesetz vorgeschrieben. Die Insel hat ihren ursprünglichen Charakter bewahrt und zeigt Hawaii, wie es vor der Massentouristik gewesen sein muss. Hier könnt ihr noch echte Ruhe und Abgeschiedenheit finden.
Für Naturliebhaber, Wanderer und alle, die dramatische Landschaften lieben, ist Kauai das absolute Paradies. Die Insel diente als Drehort für unzählige Hollywood-Filme wie Jurassic Park, Pirates of the Caribbean und The Descendants – ein Beweis für ihre atemberaubende Schönheit.
Wie viel Zeit für Kauai einplanen?
Ich empfehle mindestens 4-5 Tage für Kauai, um die wichtigsten Highlights zu sehen und auch etwas Zeit zum Wandern und Entspannen zu haben. Die Insel ist kleiner als Big Island oder Maui, aber die Straßen sind kurvenreich und die Fahrzeiten länger als auf der Karte ersichtlich. Außerdem gibt es keine durchgehende Ringstraße – die spektakuläre Nāpali Coast ist nur zu Fuß, per Boot oder Helikopter erreichbar.
Ideal sind 5-7 Tage, dann habt ihr genug Zeit für längere Wanderungen, könnt verschiedene Strände erkunden und müsst nicht hetzen. Kauai ist eine Insel, die man langsam genießen sollte – die entspannte “Island Time” ist hier besonders ausgeprägt.
Viele Reisende unterschätzen Kauai und planen zu wenig Zeit ein. Die Insel hat so viel zu bieten, dass man problemlos zwei Wochen hier verbringen könnte, ohne dass es langweilig wird. Plant lieber zu viel als zu wenig Zeit ein.
Nāpali Coast: Die spektakulärste Küste Hawaiis

Die Nāpali Coast ist ohne Zweifel das Highlight von Kauai und eine der beeindruckendsten Küstenlandschaften der Welt. Auf 27 Kilometern Länge an der Nordwestküste erstrecken sich dramatische, bis zu 1.200 Meter hohe Klippen, die senkrecht ins türkisblaue Meer abstürzen. Tiefe, grün bewachsene Täler schneiden sich ins Landesinnere, versteckte Wasserfälle stürzen die Klippen hinunter, und kleine, unzugängliche Strände liegen zwischen den Felsen.
Das Besondere: Es gibt keine Straße entlang dieser Küste. Die Nāpali Coast ist völlig unberührt und nur auf drei Arten zu erleben – zu Fuß, per Boot oder aus der Luft. Jede Perspektive ist spektakulär und einzigartig.
Bootstour entlang der Nāpali Coast
Eine Bootstour ist vermutlich die entspannteste Art, die Nāpali Coast zu erleben, und bietet spektakuläre Perspektiven vom Wasser aus. Die meisten Touren starten in Port Allen an der Südwestküste oder von Hanalei an der Nordküste und dauern 4-5 Stunden.
Die Boote fahren dicht an den Klippen entlang, sodass ihr die gigantischen Felswände aus nächster Nähe bestaunen könnt. Zwischen Dezember und April habt ihr außerdem gute Chancen, Buckelwale zu sehen, die in die warmen Gewässer um Hawaii kommen.
Wichtig: Die Touren von der Nordküste aus sind nur im Sommer möglich (Mai bis September), da das Meer im Winter zu rau ist. Von Port Allen fahren Boote ganzjährig. Da wir im November da waren, haben wir diese aber nicht persönlich getestet, sondern waren stattdessen sehr viel wandern.
Kalalau Trail Wanderung

Der Kalalau Trail ist eine der berühmtesten und schönsten, aber auch anspruchsvollsten Wanderungen der USA. Der komplette Trail ist 22 Meilen lang (11 Meilen one-way von Ke’e Beach nach Kalalau Beach) und führt entlang der Nāpali Coast durch Täler, über Bergrücken und an Klippen entlang mit spektakulären Ausblicken.
Die vollständige Wanderung zum Kalalau Beach dauert normalerweise 6-8 Stunden pro Richtung und erfordert ein Permit sowie Übernachtung im Kalalau Valley. Das Permit ist sehr schwer zu bekommen, da nur begrenzte Plätze verfügbar sind und sie Monate im Voraus ausgebucht sind. Außerdem ist die Wanderung extrem anspruchsvoll mit rutschigen, schmalen Pfaden, steilen An- und Abstiegen und Gefahren durch Steinschlag.
Die gute Nachricht: Ihr könnt auch nur die ersten 2 Meilen (3,2 km) zum Hanakapiai Beach wandern, ohne Permit. Diese Teilstrecke ist zwar immer noch anspruchsvoll, aber an einem Tag machbar und bietet trotzdem spektakuläre Ausblicke auf die Nāpali Coast. Der Weg führt über Wurzeln, Felsen und teilweise sehr schmale Abschnitte direkt an Klippen entlang – absolut nichts für Menschen mit Höhenangst.
Der Hanakapiai Beach am Ende der 2-Meilen-Strecke ist wunderschön mit goldenem Sand, aber extrem gefährlich zum Schwimmen wegen starker Strömungen. Viele Menschen sind hier ertrunken – geht nicht ins Wasser! Der Strand ist perfekt für eine Pause und Fotos.
Wer noch mehr Abenteuer möchte, kann weitere 2 Meilen (one-way) zu den Hanakapiai Falls wandern – ein spektakulärer 90 Meter hoher Wasserfall. Diese Zusatzstrecke führt durch dichten Dschungel, über Bäche und über rutschige Felsen. Für Hin- und Rückweg zum Wasserfall solltet ihr insgesamt 7-8 Stunden einplanen (8 Meilen gesamt).
Wichtig: Der Kalalau Trail ist kein Spaziergang! Er ist rutschig (besonders nach Regen), steil und potenziell gefährlich. Tragt feste Wanderschuhe mit gutem Profil, nehmt ausreichend Wasser (mindestens 2-3 Liter), Snacks, Sonnenschutz und eventuell Wanderstöcke mit. Startet früh am Morgen (7 Uhr oder früher), um der Hitze zu entgehen. Die Wanderung ist nichts für kleine Kinder oder unerfahrene Wanderer.
Seit 2022 müsst ihr auch für den Zugang zum Ke’e Beach und zum Parkplatz eine Reservierung vornehmen unter gohaena.com. Die Reservierung kostet etwa 10 Dollar pro Fahrzeug plus 5 Dollar Eintritt pro Person.
Die Wanderung zum Hanakapiai Beach war eines meiner Highlights auf Kauai. Die Ausblicke auf die grünen Klippen, das türkisblaue Meer und die wilden Täler sind einfach unglaublich. Ja, es ist anstrengend und stellenweise auch etwas ausgesetzt, aber es lohnt sich absolut.
Helikopter-Rundflug
Ein Helikopterflug über die Nāpali Coast und das Innere von Kauai ist die spektakulärste (aber auch teuerste) Art, die Insel zu erleben. Aus der Luft seht ihr nicht nur die Nāpali Coast in ihrer ganzen Pracht, sondern auch das unzugängliche Inselinnere mit dem Mount Waialeale, dem regenreichsten Ort der Erde, und hunderten von Wasserfällen, die die Klippen hinunterstürzen.
Die Rundflüge dauern meist 50-65 Minuten und kosten zwischen 250 und 350 Dollar pro Person. Manche Helikopter haben Türen, andere sind “Doors Off”-Flüge für noch intensivere Erlebnisse (und bessere Fotos). Die Flüge starten meist am Morgen, wenn das Wetter am besten ist und die Wolken noch nicht so tief hängen.
Ist es den hohen Preis wert? Viele sagen ja, denn ihr seht Orte, die ihr sonst niemals sehen könntet – versteckte Täler, abgelegene Wasserfälle und Perspektiven, die absolut einzigartig sind. Ich selbst habe keinen Helikopterflug gemacht, aber viele Reisende schwärmen davon als DEM Highlight ihrer Kauai-Reise.
Tipp: Bucht einen Flug am Morgen eurer ersten oder zweiten Tages auf Kauai. Falls das Wetter schlecht ist, könnt ihr den Flug verschieben. Die Unternehmen bieten meist kostenlose Stornierung bei schlechtem Wetter an.
Waimea Canyon: Der “Grand Canyon des Pazifiks”
Der Waimea Canyon ist das zweite große Highlight von Kauai und wird oft als “Grand Canyon des Pazifiks” bezeichnet. Mit etwa 16 Kilometern Länge, bis zu 1,6 Kilometern Breite und über 1.000 Metern Tiefe ist er zwar deutlich kleiner als der echte Grand Canyon, aber die roten, orangenen, braunen und grünen Felsformationen sind nicht weniger beeindruckend.
Der Canyon entstand durch Millionen Jahre Erosion durch den Waimea River, verstärkt durch den Einsturz des Vulkankraters. Das Ergebnis ist eine spektakuläre Schlucht mit dramatischen Felsformationen, tiefen Tälern und mehreren Aussichtspunkten entlang der Panoramastraße.

Die wichtigsten Aussichtspunkte
Die Waimea Canyon Road und die Kokee Road führen von der Küste hinauf zum Canyon und weiter zum Koke’e State Park. Entlang dieser Straßen gibt es mehrere Aussichtspunkte, die ihr alle anfahren solltet.
Der Waimea Canyon Lookout auf etwa 1.000 Metern Höhe bietet den klassischen Blick in den Canyon. Von hier seht ihr die gewaltigen Ausmaße der Schlucht, die verschiedenen Gesteinsschichten in allen Rot-, Orange- und Brauntönen, und mit etwas Glück Ziegen, die an den steilen Hängen klettern. Der Aussichtspunkt ist oft der erste Stopp und bietet Toiletten und einen kleinen Souvenirladen.
Der Puu Ka Pele Lookout und der Puu Hinahina Lookout etwas weiter oben bieten noch spektakulärere Ausblicke aus größerer Höhe. Von hier seht ihr nicht nur den Canyon, sondern bei klarem Wetter auch bis zur Küste und zum Pazifik. Die Kontraste zwischen den roten Felsen, dem grünen Tal und dem blauen Meer sind atemberaubend.
Wichtig: Kommt am frühen Morgen, wenn die Sicht am besten ist und die Sonne die Felsen in warme Farben taucht. Nachmittags ziehen oft Wolken auf und verhüllen den Canyon. Plant mindestens 1-2 Stunden nur für die Aussichtspunkte ein, mehr wenn ihr wandern möchtet.

Wanderungen im Waimea Canyon
Es gibt mehrere Wanderwege unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit im und um den Waimea Canyon. Der Canyon Trail führt 3,6 Meilen (5,8 km) am Rand des Canyons entlang mit spektakulären Ausblicken. Der Weg ist moderat schwierig und führt durch trockene, rotbraune Landschaft – ein kompletter Kontrast zum grünen Kauai.
Der Cliff Trail ist kürzer (0,2 Meilen) und führt vom Puu Hinahina Lookout zu einem weiteren Aussichtspunkt. Der Iliau Nature Loop ist ein einfacher 0,3-Meilen-Rundweg mit Informationstafeln zur Flora und Fauna.
Für erfahrene Wanderer gibt es längere Trails, die bis zum Grund des Canyons führen oder mehrtägige Touren ermöglichen. Diese erfordern aber gute Planung, ausreichend Wasser und sind nur bei gutem Wetter empfehlenswert.
Die Landschaft im Waimea Canyon ist komplett anders als im Rest von Kauai – trocken, rötlich, fast wüstenartig. Die Kontraste zwischen den Farben und Formen sind einfach spektakulär. Für mich war der Canyon eines der Highlights auf Kauai, weil er so unerwartet und anders ist.
Koke’e State Park: Nebel, Aussichten und Wanderungen
Direkt oberhalb des Waimea Canyon liegt der Koke’e State Park, ein Hochland auf etwa 1.200-1.500 Metern Höhe mit völlig anderer Vegetation. Während unten im Canyon alles trocken und rot ist, herrscht hier oben ein kühles, feuchtes Klima mit Nebelwald, Farnbäumen und einer fast mystischen Atmosphäre.
Kalalau Lookout und Puu O Kila Lookout
Der absolute Höhepunkt des Koke’e State Parks sind die Aussichtspunkte mit Blick auf die Nāpali Coast von oben – eine völlig andere Perspektive als vom Wasser oder vom Trail.
Der Kalalau Lookout bietet bei gutem Wetter einen atemberaubenden Blick auf das Kalalau Valley, die grünen Klippen der Nāpali Coast und den Pazifik. Ihr schaut aus über 1.200 Metern Höhe senkrecht hinunter ins Tal – ein schwindelerregender und unvergesslicher Anblick. Die sattgrünen Berghänge, die steilen Klippen und das blaue Meer bilden einen unglaublichen Kontrast.
Der Puu O Kila Lookout, der letzte Aussichtspunkt am Ende der Straße, bietet eine noch spektakulärere Sicht. Von hier aus seht ihr noch tiefer ins Kalalau Valley und habt eine klarere Perspektive auf die Küstenlinie.
Das große Problem: Das Wetter. Koke’e liegt so hoch und es regnet so viel, dass die Aussichtspunkte oft in Wolken gehüllt sind. An manchen Tagen seht ihr buchstäblich gar nichts – nur weiße Wolken. An anderen Tagen lichtet sich der Nebel und gibt für kurze Momente den Blick frei, bevor er sich wieder schließt.
Mein Tipp: Kommt so früh wie möglich am Morgen (7-8 Uhr), dann ist die Chance auf klare Sicht am größten. Checkt vorher den Wetterbericht, aber verlasst euch nicht zu 100% darauf – das Wetter kann sich hier schnell ändern. Wenn ihr bei eurem ersten Besuch Pech habt und nur Wolken seht, kommt an einem anderen Tag nochmal. Der Blick lohnt sich wirklich.
Als wir am Kalalau Lookout ankamen, war alles in dichten Nebel gehüllt. Wir haben etwa 30 Minuten gewartet, und plötzlich riss der Nebel auf und gab den Blick frei auf das spektakuläre Tal – ein magischer Moment. Nach 10 Minuten schloss sich der Nebel wieder. Wir hatten Glück, aber ihr braucht Geduld.
Wanderungen im Koke’e State Park
Der Koke’e State Park bietet über 45 Meilen Wanderwege durch Nebelwald, entlang von Klippen und zu versteckten Aussichtspunkten. Die Vegetation hier ist komplett anders als im Rest von Kauai – kühl, feucht, mit Farnen, Moosen und einheimischen Bäumen.
Der Pihea Trail startet am Puu O Kila Lookout und führt entlang der Klippen mit spektakulären Ausblicken auf das Kalalau Valley (bei gutem Wetter). Der Trail ist etwa 3,7 Meilen lang und kann mit dem Alakai Swamp Trail kombiniert werden.
Der Alakai Swamp Trail führt durch den Alakai Swamp, ein Hochmoor-Gebiet, das zu den feuchtesten Orten der Erde gehört. Der Weg ist durch Holzstege gesichert und führt durch eine surreale, nebelhafte Landschaft. Am Ende erreicht ihr den Kilohana Lookout mit Blick auf die Nordküste (bei gutem Wetter). Die gesamte Rundwanderung Pihea-Alakai ist etwa 8 Meilen lang und dauert 4-6 Stunden.

Der Awaawapuhi Trail führt 6,5 Meilen (hin und zurück) zu einem spektakulären Aussichtspunkt über der Nāpali Coast. Der Weg geht meist bergab, was bedeutet, dass ihr auf dem Rückweg bergauf müsst – anstrengend!
Wichtig: Die Trails im Koke’e Park können matschig, rutschig und nebelverhangen sein. Tragt feste Schuhe, nehmt warme Kleidung mit (es ist deutlich kühler als an der Küste), und plant genug Zeit ein. Viele Wanderungen sind länger und anspruchsvoller als sie auf Karten aussehen.
Das Koke’e Museum am Eingang zum Park bietet Informationen zu Wanderwegen, Karten und Ausstellungen zur Natur und Geschichte der Gegend. Es gibt auch einen kleinen Café-Shop.
Strände an der Nordküste
Die Nordküste von Kauai ist spektakulär grün, dramatisch und beherbergt einige der schönsten Strände der Insel. Im Sommer ist das Wasser hier ruhig und perfekt zum Schwimmen und Schnorcheln, im Winter können die Wellen aber riesig und gefährlich sein.

Hanalei Bay
Die Hanalei Bay ist eine der schönsten Buchten auf Hawaii – ein perfekter Halbmond mit goldenem Sand, umgeben von grünen Bergen. Der Blick von der Aussichtsplattform oberhalb der Stadt auf die Bucht mit den Bergen im Hintergrund ist ein klassisches Kauai-Postkartenmotiv.
Der Strand ist lang und weitläufig, perfekt für Spaziergänge, Schwimmen (im Sommer) und Surfen. An der Pier könnt ihr schwimmen oder springen, und die Gegend ist generell sehr entspannt und familienfreundlich. Das charmante Städtchen Hanalei mit seinen kleinen Läden, Galerien, Restaurants und Cafés lädt zum Bummeln ein.
Am Hanalei Pier könnt ihr wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten – ein beliebter Ort für Locals und Besucher gleichermaßen. Die gesamte Atmosphäre in Hanalei ist relaxed und authentisch – hier spürt ihr das echte Hawaii.
Wichtig: Im Winter können die Wellen auch in der Hanalei Bay groß werden. Achtet auf Warnschilder und fragt Locals oder Rettungsschwimmer, ob es sicher ist zu schwimmen.
Tunnels Beach (Makua Beach)
Tunnels Beach ist einer der besten Schnorchelplätze auf Kauai und ganz Hawaii. Der Name kommt von den Unterwasser-Tunnels und Höhlen im Riff, die ihr beim Schnorcheln erkunden könnt. Das Korallenriff ist spektakulär mit bunten tropischen Fischen, Meeresschildkröten, Muränen und manchmal sogar Delfinen.
Der Strand selbst ist wunderschön mit goldenem Sand und dem dramatischen Makana Mountain (auch Bali Hai genannt) im Hintergrund. Im Sommer ist das Wasser ruhig und glasklar – perfekt zum Schnorcheln. Im Winter sind die Wellen oft zu groß und gefährlich.
Parken ist begrenzt und kann schwierig sein. Kommt früh am Morgen (vor 9 Uhr), um einen Parkplatz zu finden. Der Zugang zum Strand führt durch ein Wohngebiet. Bringt eure eigene Schnorchelausrüstung mit, da es vor Ort keine Verleihe gibt.
Das Schnorcheln am Tunnels Beach war fantastisch – wir haben Schildkröten, Papageienfische, Doktorfische und so viele andere bunte Fische gesehen. Das Riff ist gesund und die Sicht war kristallklar. Definitiv einer der besten Schnorchelplätze, die ich auf Hawaii erlebt habe.
Ke’e Beach
Der Ke’e Beach liegt ganz am Ende der Straße an der Nordküste und ist der Ausgangspunkt für den Kalalau Trail. Der Strand selbst ist wunderschön mit weißem Sand, umgeben von grünen Bergen und Klippen. Im Sommer ist die kleine Lagune perfekt zum Schnorcheln mit bunten Fischen und klarem Wasser.
Seit 2022 müsst ihr eine Reservierung vornehmen, um zum Ke’e Beach zu fahren und zu parken (gohaena.com). Die Reservierung kostet etwa 10 Dollar pro Fahrzeug plus 5 Dollar Eintritt pro Person. Ohne Reservierung kommt ihr nicht durch die Kontrollstelle.
Der Ke’e Beach ist auch der Zugang zum Kalalau Trail, also ist morgens viel los mit Wanderern. Am Nachmittag wird es ruhiger. Der Strand bietet auch Toiletten und Duschen.
Von hier aus könnt ihr auch zum Hanakapiai Beach wandern (siehe Kalalau Trail oben) oder einfach den spektakulären Blick auf die Nāpali Coast vom Strand aus genießen.
Weitere Strände an der Nordküste
Anini Beach ist ein ruhiger, flacher Strand mit dem längsten Korallenriff Hawaiis. Perfekt für Familien mit kleinen Kindern, da das Wasser sehr seicht ist. Auch ein guter Schnorchelplatz.
Hideaways Beach (auch Pali Ke Kua Beach) ist ein versteckter kleiner Strand, den man nur über einen steilen Pfad vom Pali Ke Kua Condos erreicht. Ruhig und weniger besucht, aber der Zugang ist anstrengend.
Lumaha’i Beach ist der Strand aus dem Film “South Pacific” und wunderschön anzusehen mit seiner dramatischen Kulisse. Schwimmen ist hier aber oft gefährlich wegen starker Strömungen.
Strände an der Südküste
Die Südküste von Kauai ist sonniger und trockener als der Norden und im Winter oft die bessere Option, wenn an der Nordküste die Wellen zu groß sind.
Poipu Beach
Poipu Beach ist der beliebteste Strand an der Südküste und perfekt für Familien. Der Strand ist in zwei Bereiche geteilt: einen geschützten, flachen Bereich ideal für Kinder, und einen etwas welligeren Bereich für Bodyboarder und Schwimmer.
Hier habt ihr ausgezeichnete Chancen, Hawaiian Monk Seals (Mönchsrobben) am Strand zu sehen, die sich in der Sonne ausruhen. Die seltenen Tiere sind streng geschützt – haltet mindestens 15 Meter Abstand und berührt sie niemals. Freiwillige Helfer markieren oft einen Bereich um die Robben herum.
Auch Meeresschildkröten sind beim Schnorcheln regelmäßig zu sehen. Das Riff vor Poipu ist gesund mit vielen bunten Fischen. Der Strand bietet Rettungsschwimmer, Toiletten, Duschen und Parkplätze – gut ausgestattet für einen entspannten Strandtag.
Poipu ist auch ein guter Ort, um Sonnenuntergänge zu beobachten, und die Gegend bietet viele Restaurants, Hotels und Shops.
Weitere Strände an der Südküste
Brennecke Beach direkt neben Poipu ist bei Bodyboardern sehr beliebt wegen der guten Wellen. Auch ein schöner Strand zum Beobachten.
Shipwreck Beach (auch Keoneloa Beach) ist ein wilder, windiger Strand mit großen Wellen. Schwimmen ist oft gefährlich, aber der Strand ist spektakulär anzusehen. Der nahegelegene Mahaulepu Heritage Trail ist eine schöne Küstenwanderung.
Lawai Beach ist ein kleiner, geschützter Strand, der perfekt zum Schnorcheln ist. Auch bekannt als “Beach House Beach” wegen des nahegelegenen Beach House Restaurants.
Wasserfälle auf Kauai
Kauai ist die Insel der Wasserfälle – aufgrund des vielen Regens gibt es hier hunderte davon, von riesigen spektakulären Fällen bis zu versteckten kleinen Kaskaden.
Wailua Falls

Die Wailua Falls sind der bekannteste und am einfachsten zugängliche Wasserfall auf Kauai. Der imposante Doppel-Wasserfall stürzt 25 Meter in die Tiefe und ist direkt von einem Aussichtspunkt am Straßenrand zu bewundern – kein Wandern nötig!
Ihr kennt die Wailua Falls vielleicht aus der Eröffnungsszene der TV-Serie “Fantasy Island”. Der Wasserfall ist besonders beeindruckend nach starken Regenfällen, wenn beide Kaskaden volles Wasser führen. Bei Sonnenschein bilden sich oft Regenbogen in der Gischt.
Früher gab es einen steilen, rutschigen Pfad hinunter zum Pool am Fuß des Wasserfalls, aber dieser ist jetzt offiziell geschlossen und sehr gefährlich. Genießt den Wasserfall vom Aussichtspunkt aus – die Perspektive ist ohnehin spektakulär.
Die Wailua Falls liegen etwa 15 Minuten nördlich von Lihue und sind ein einfacher Stopp auf dem Weg zum oder vom Flughafen. Kommt früh am Morgen für das beste Licht und weniger Besucher.
Opaeka’a Falls
Die Opaeka’a Falls sind ein weiterer leicht zugänglicher Wasserfall mit einem Aussichtspunkt direkt an der Straße. Der Wasserfall fällt etwa 46 Meter über eine Felswand in den Wailua River. Die Aussicht ist wunderschön mit dem grünen Tal und dem Fluss im Vordergrund.
Der Aussichtspunkt liegt auf dem Weg zum Wailua River und kann gut kombiniert werden mit anderen Aktivitäten in der Gegend.
Weitere Wasserfälle
Hanakapiai Falls erreicht ihr nur auf der anstrengenden 4-Meilen-Wanderung vom Hanakapiai Beach aus (siehe Kalalau Trail). Der 90 Meter hohe Wasserfall ist spektakulär und die Wanderung durch den Dschungel ein echtes Abenteuer.
Manawaiopuna Falls (auch “Jurassic Falls”) sind nur per Helikopter zu sehen – sie liegen auf privatem Land und sind der Wasserfall aus dem Film Jurassic Park.
Im Waimea Canyon und Koke’e State Park gibt es dutzende kleinere Wasserfälle, die ihr von Aussichtspunkten oder auf Wanderungen sehen könnt.

Weitere Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten
Fern Grotto
Die Fern Grotto ist eine natürliche Grotte mit hängenden Farnen, die über den Wailua River zu erreichen ist. Bootstouren fahren den Fluss hinauf zur Grotte, wobei Live-Musik gespielt wird. Die Tour ist sehr touristisch, aber die Grotte selbst ist hübsch und die Bootsfahrt entspannend. Kosten etwa 25 Dollar pro Person.
Wailua River Kayak-Tour
Der Wailua River ist der einzige schiffbare Fluss auf Hawaii und eine Kayak-Tour hier ist ein wunderbares Erlebnis. Die beliebteste Tour führt zum Secret Falls (Uluwehi Falls), einem versteckten Wasserfall. Ihr paddelt etwa 45 Minuten den Fluss hinauf (sehr entspannt, keine starke Strömung), wandert dann etwa 20 Minuten durch den Dschungel und erreicht den wunderschönen Wasserfall mit seinem natürlichen Pool, in dem ihr schwimmen könnt.
Die Tour dauert insgesamt etwa 4-5 Stunden und kostet zwischen 80 und 120 Dollar inklusive Guide und Ausrüstung. Ihr könnt auch Kayaks selbst mieten (günstiger), aber dann müsst ihr den Weg zum Wasserfall selbst finden.
Die Kayak-Tour war ein Highlight – das Paddeln auf dem ruhigen Fluss durch üppige grüne Vegetation war wunderschön und entspannend, und der Wasserfall am Ende war die perfekte Belohnung.
Kilauea Lighthouse und Wildlife Refuge
Der Kilauea Point National Wildlife Refuge an der Nordküste beherbergt den historischen Kilauea Lighthouse auf einer dramatischen Klippe. Von hier aus habt ihr einen spektakulären Blick auf den Pazifik und die Nordküste.
Das Refuge ist ein wichtiger Nistplatz für Seevögel – ihr könnt Albatrosse, Fregattvögel, Tropicvögel und andere Arten beobachten. Zwischen Dezember und April seht ihr auch oft Buckelwale vom Aussichtspunkt aus.
Eintritt: 10 Dollar pro Person. Der Leuchtturm selbst ist nicht zu betreten, aber die Umgebung ist wunderschön für einen Spaziergang. Plant etwa 1-2 Stunden ein.
Spouting Horn
Der Spouting Horn an der Südküste ist eine natürliche Blowhole, bei der Meerwasser durch ein Loch im Lavagestein nach oben gespritzt wird. Bei großen Wellen kann die Fontäne mehrere Meter hoch schießen und erzeugt dabei ein lautes, pfeifendes Geräusch.
Der Spouting Horn ist kostenlos zugänglich und ein kurzer Stopp (15-30 Minuten) auf dem Weg entlang der Südküste. Am beeindruckendsten ist es bei Flut und großen Wellen.
Allerton Garden und McBryde Garden
Diese beiden botanischen Gärten südlich von Poipu gehören zum National Tropical Botanical Garden und zeigen eine beeindruckende Sammlung tropischer Pflanzen. Der Allerton Garden ist besonders schön gestaltet mit Skulpturen, Teichen und architektonischen Elementen. Teile des Films Jurassic Park wurden hier gedreht.
Touren müssen im Voraus gebucht werden und kosten etwa 50-60 Dollar pro Person. Die Führungen dauern 2-3 Stunden und sind sehr informativ für Pflanzenliebhaber.
Kleine Städte und Ortschaften
Hanapepe ist ein charmantes altes Städtchen an der Westküste mit bunten Holzhäusern, Kunstgalerien und entspannter Atmosphäre. Freitags abends findet ein Art Walk statt mit offenen Galerien, Live-Musik und Food Trucks. Die Hanapepe Swinging Bridge, eine historische Hängebrücke, ist ein beliebtes Fotomotiv.
Koloa Town ist ein kleines historisches Städtchen in der Nähe von Poipu mit Shops, Restaurants und der Koloa Rum Company, wo ihr Rum-Verkostungen machen könnt.
Kapaa an der Ostküste ist die größte Stadt auf Kauai (was nicht viel heißt) mit Restaurants, Shops und dem schönen Ke Ala Hele Makalae Coastal Path, einem Küstenwanderweg perfekt zum Spazieren oder Radfahren.
Praktische Tipps für Kauai
Transport: Ein Mietwagen ist auf Kauai absolut unverzichtbar. Es gibt praktisch keinen öffentlichen Nahverkehr und die Sehenswürdigkeiten liegen weit verstreut. Die Straßen sind gut ausgebaut, aber kurvenreich und oft einspurig. Die Fahrt von der Südküste zum North Shore dauert etwa 1,5 Stunden. Plant Fahrzeiten großzügig ein.
Unterkunft: Die meisten Unterkünfte befinden sich an der Südküste rund um Poipu (sonniger, im Winter bessere Strandkonditionen) oder an der Nordküste rund um Princeville und Hanalei (grüner, spektakulärere Landschaft, aber im Winter oft regnerisch). Die Ostküste um Kapaa ist ein guter Mittelweg. Preise sind hoch – plant mindestens 150-250 Dollar pro Nacht für ein vernünftiges Hotel oder Airbnb ein.
Essen: Kauai hat deutlich weniger Restaurants als Oahu oder Maui. In Poipu, Hanalei und Kapaa gibt es die beste Auswahl. Probiert unbedingt Poke (roher Fisch), Plate Lunch und lokale Food Trucks. Der Hanalei Farmers Market(samstags) ist großartig für frische Produkte.
Wetter: Das Wetter auf Kauai ist sehr unterschiedlich je nach Küste. Die Südküste ist generell sonniger und trockener, die Nordküste grüner und regenreicher. Im Winter (November-März) können an der Nordküste starke Regenfälle auftreten und die Strände sind oft nicht zum Schwimmen geeignet. Die Südküste ist im Winter oft die bessere Wahl.
Reservierungen: Für Ke’e Beach, Hanakapiai Beach und den Kalalau Trail braucht ihr Reservierungen im Voraus. Auch beliebte Bootstouren und Helikopterflüge solltet ihr frühzeitig buchen.
Respekt vor der Natur: Kauai ist unberührt und wunderschön – helft mit, es so zu erhalten. Nehmt allen Müll mit, bleibt auf markierten Wegen, respektiert Absperrungen und stört keine Wildtiere. Benutzt nur rifffreundliche Sonnencreme.
Sicherheit: Die größten Gefahren auf Kauai sind natürlich: gefährliche Strömungen an Stränden, rutschige Trails nach Regen, und plötzliche Wetterumschwünge. Respektiert Warnschilder, überschätzt eure Fähigkeiten nicht und seid vorsichtig. Im Winter schwimmt nicht an der Nordküste – die Wellen und Strömungen sind lebensgefährlich.

Fazit: Kauai – Die spektakulärste Naturinsel Hawaiis
Kauai ist die Insel für alle, die dramatische Natur, spektakuläre Landschaften und Ruhe abseits der Touristenmassen suchen. Die Nāpali Coast ist eine der beeindruckendsten Küstenlandschaften der Welt, der Waimea Canyon überrascht mit seinen roten Felsformationen, und überall gibt es versteckte Wasserfälle, grüne Täler und traumhafte Strände.
Was mir an Kauai am besten gefallen hat, ist die Unberührtheit. Die Insel fühlt sich wild und ursprünglich an – hier könnt ihr noch echtes Hawaii erleben, wie es vor der Massentouristik gewesen sein muss. Die entspannte Atmosphäre, die freundlichen Menschen und die atemberaubende Natur machen Kauai zu einem ganz besonderen Ort.
Kauai ist definitiv die Insel für aktive Reisende, die gerne wandern, schnorcheln und die Natur erkunden. Wenn ihr nur am Strand liegen wollt, seid ihr auf Maui oder Oahu vielleicht besser aufgehoben. Aber wenn ihr bereit seid, euch auf Abenteuer einzulassen und auch mal nass und matschig zu werden, werdet ihr Kauai lieben.
Mein wichtigster Tipp: Plant genug Zeit ein und lasst euch nicht vom Wetter entmutigen. Ja, es regnet auf Kauai öfter als auf den anderen Inseln, aber gerade dieser Regen macht die Insel so grün und die Wasserfälle so spektakulär. Und oft habt ihr auch Glück mit strahlendem Sonnenschein und perfekten Bedingungen.
FAQ: Häufige Fragen zu Kauai
Wie viele Tage sollte man für Kauai einplanen? Mindestens 4-5 Tage, um die wichtigsten Highlights zu sehen. Ideal sind 5-7 Tage, damit ihr auch Zeit zum Wandern, Schnorcheln und Entspannen habt, ohne gehetzt zu sein.
Welche Küste ist besser: Norden oder Süden? Das kommt auf die Jahreszeit an. Im Sommer (Mai-September) ist der Norden spektakulär mit ruhigem Meer und bestem Schnorcheln. Im Winter (November-März) sind die Strände an der Nordküste oft zu rau zum Schwimmen – dann ist die Südküste besser. Ideal ist es, euren Aufenthalt aufzuteilen.
Brauche ich einen Mietwagen auf Kauai? Ja, absolut! Es gibt praktisch keinen öffentlichen Nahverkehr und die Sehenswürdigkeiten liegen weit verstreut über die Insel. Ohne Auto verpasst ihr die meisten Highlights.
Kann man die Nāpali Coast auch ohne Wanderung oder Bootstour sehen? Ja, vom Kalalau Lookout und Puu O Kila Lookout im Koke’e State Park habt ihr spektakuläre Ausblicke auf die Nāpali Coast von oben – ohne zu wandern oder Boot zu fahren. Allerdings nur bei gutem Wetter ohne Wolken.
Ist der Kalalau Trail sehr gefährlich? Der Trail ist anspruchsvoll mit schmalen, ausgesetzten Abschnitten und potenziellen Gefahren wie Steinschlag. Für die ersten 2 Meilen zum Hanakapiai Beach braucht ihr aber keine Extremwanderer zu sein – mit normaler Fitness, festen Schuhen und Vorsicht ist es machbar. Der komplette Trail ist deutlich schwieriger.
Lohnt sich ein Helikopterflug über Kauai? Viele Reisende sagen, dass der Helikopterflug das Highlight ihrer Kauai-Reise war, da ihr Orte seht, die sonst unzugänglich sind. Mit 250-350 Dollar pro Person ist es aber teuer. Wenn das Budget es zulässt und ihr spektakuläre Perspektiven liebt, lohnt es sich.
Wo kann man am besten schnorcheln auf Kauai? Tunnels Beach (Makua Beach) an der Nordküste ist der beste Schnorchelplatz mit spektakulärem Riff, bunten Fischen und Schildkröten (nur im Sommer). Poipu Beach an der Südküste ist ganzjährig gut zum Schnorcheln und familienfreundlicher. Ke’e Beach ist auch schön, erfordert aber Reservierung.
Wann ist die beste Reisezeit für Kauai? April/Mai und September/Oktober bieten die beste Kombination aus gutem Wetter, weniger Touristen und moderaten Preisen. Der Sommer (Juni-August) ist ideal für die Nordküste. Im Winter (Dezember-März) ist die Südküste oft besser, dafür könnt ihr Wale beobachten.
Regnet es auf Kauai sehr viel? Kauai ist die regenreichste Insel Hawaiis, aber die Regenmenge variiert stark je nach Region. Das Inselinnere (Mount Waialeale) ist extrem regenreich, die Südküste ist relativ trocken und sonnig. Oft gibt es kurze Regenschauer, gefolgt von Sonnenschein – und genau das macht die Insel so grün und schön.
Kann man auf Kauai Mönchsrobben und Schildkröten sehen? Ja! Hawaiian Monk Seals sieht man regelmäßig am Poipu Beach. Grüne Meeresschildkröten beim Schnorcheln an Tunnels Beach, Poipu Beach und anderen Spots. Haltet immer ausreichend Abstand (3 Meter bei Schildkröten, 15 Meter bei Robben).
Gibt es gefährliche Tiere auf Kauai? Nein, es gibt keine Schlangen, Skorpione oder giftige Spinnen auf Kauai. Die größten Gefahren sind natürliche: gefährliche Strömungen an Stränden, rutschige Wanderwege und plötzliche Wetterumschwünge. Respektiert Warnschilder.
Was ist das absolute Must-Do auf Kauai? Die Nāpali Coast ist das absolute Highlight – egal ob per Boot, zu Fuß (erste 2 Meilen des Kalalau Trail) oder aus der Luft. Der Waimea Canyon und die Aussichtspunkte im Koke’e State Park sind ebenfalls unverzichtbar.
