Schottlands schönste Küstenstraße: NC500
Die North Coast 500, kurz NC500, gilt als eine der schönsten Küstenstraßen der Welt – und das völlig zu Recht! Diese 830 Kilometer lange Rundstrecke durch die schottischen Highlands bietet alles, was das Reiseherz begehrt: dramatische Küstenlandschaften, weiße Sandstrände mit türkisfarbenem Wasser, schroffe Berge, historische Burgen und charmante Dörfer. Nicht umsonst wird die Route oft als “Schottlands Route 66” bezeichnet.
Wir sind Teile der NC500 mit unserem Wohnmobil gefahren und können aus eigener Erfahrung sagen: Diese Strecke ist ein absolutes Highlight jeder Schottland-Reise! In diesem Artikel erfährst du alles, was du über die NC500 wissen musst – von der Route über die schönsten Highlights bis zu praktischen Tipps speziell für Camper und Wohnmobile.
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Was ist die North Coast 500?
Die North Coast 500 ist eine 830 Kilometer (516 Meilen) lange Panoramastraße, die als Rundkurs durch die nördlichen Highlands Schottlands führt. Die Route beginnt und endet in Inverness, der Hauptstadt der Highlands, und folgt der Küstenlinie durch die Regionen Wester Ross, Sutherland, Caithness, Easter Ross und die Black Isle.
Die Geschichte der NC500
Anders als viele historische Routen ist die NC500 eine relativ junge Erfindung: Sie wurde erst im März 2015 vom Tourism Project Board der North Highland Initiative ins Leben gerufen. Das Ziel war es, die wirtschaftlich schwächeren Regionen der Northern Highlands zu fördern und den Tourismus in dieser dünn besiedelten Region anzukurbeln.
Der Erfolg war überwältigend: Bereits im ersten Jahr wurde die Route vom “Now Travel Magazine” auf Platz 5 der “Top 5 Coastal Routes in the World” gewählt. Seither hat die NC500 eine globale Reichweite von über 11 Milliarden Menschen erreicht und ist zu einem der beliebtesten Road-Trip-Ziele Europas geworden.
Fun Fact: Der Abenteuerradfahrer Mark Beaumont stellte im August 2015 einen Rekord auf, indem er die 830 Kilometer lange Strecke mit dem Fahrrad in nur 37 Stunden und 58 Minuten absolvierte!
Die Route: Im oder gegen den Uhrzeigersinn?
Die NC500 kann in beide Richtungen gefahren werden – es gibt kein richtig oder falsch. Allerdings empfehlen die meisten Reisenden (und auch wir) die Route gegen den Uhrzeigersinn.
Warum gegen den Uhrzeigersinn?
- Die Ostküste ist weniger dramatisch – so gewöhnt man sich langsam an die schottischen Straßen
- Die Landschaft wird mit jedem Tag spektakulärer
- Die berühmte Passstraße Bealach na Bà kommt später, wenn man mehr Übung hat
- Am Ende kann man flexibel entscheiden: zurück nach Inverness oder weiter zur Isle of Skye
Die Route gegen den Uhrzeigersinn im Überblick:
Inverness → Ostküste: Über die Black Isle, Dornoch und die Ostküste nach Norden. Hier sind die Straßen breiter und einfacher zu fahren – perfekt zum Warmwerden.
John O’Groats → Nordküste: Der nördlichste Punkt des britischen Festlands. Von hier geht es entlang der spektakulären Nordküste mit ihren dramatischen Klippen.
Durness → Westküste: Die Highlights der Westküste: karibikähnliche Strände, schroffe Berge und einsame Buchten. Hier wird die Landschaft richtig atemberaubend.
Ullapool → Applecross: Durch die Berglandschaft der Wester Ross Region, vorbei an malerischen Lochs und über die legendäre Passstraße Bealach na Bà.
Applecross → Inverness: Zurück nach Inverness oder alternativ weiter zur Isle of Skye.
Die schönsten Highlights der NC500
Ostküste
Dornoch Charmantes Städtchen mit historischer Kathedrale und einem der besten Golfplätze Schottlands. Die Sandstrände laden zu Spaziergängen ein.
Dunrobin Castle Das märchenhafte Schloss mit seinen französisch inspirierten Gärten und Türmchen ist das größte Anwesen der Northern Highlands. Die Falknerei-Shows sind spektakulär!
Whaligoe Steps 365 Steinstufen führen hinab zu einem versteckten Hafen an den Klippen – ein Relikt aus der Zeit des Heringfangs. Nichts für schwache Knie, aber absolut beeindruckend!
Nordküste

Duncansby Head & John O’Groats Der nördlichste Punkt des britischen Festlands. Die dramatischen Klippen und Felsnadeln (Stacks) sind ein Paradies für Seevögel. Mit etwas Glück sieht man Papageientaucher! Bootstouren zu den Klippen sind sehr empfehlenswert.
Dunnet Head Der tatsächlich nördlichste Punkt des Festlands (John O’Groats ist nur der nordöstlichste). Spektakuläre Ausblicke bis zu den Orkney-Inseln.
Thurso Surferparadies mit einer der besten Wellen Schottlands. Selbst im hohen Norden kommen Wassersportler auf ihre Kosten!
Westküste – Die Highlights!

Durness & Smoo Cave Mein persönliches Highlight der gesamten Route! Die Strände von Durness (Balnakeil Beach und Sango Sands) sind einfach karibisch: weißer Sand, türkisfarbenes Wasser und dramatische Klippen. Die Smoo Cave ist eine riesige Meereshöhle mit Wasserfall, die man kostenlos besichtigen kann.
Handa Island Vogelinsel vor der Küste bei Scourie. Bootstouren bringen einen zu den Klippen, wo Tausende von Seevögeln brüten.
Kylesku & Kylesku Bridge Die elegante Brücke über den Loch a’ Chàirn Bhàin ist ein architektonisches Meisterwerk. Von hier starten Bootstouren zu Schottlands höchstem Wasserfall, dem Eas Coul Aulin.
Lochinver & Assynt Die Landschaft um Lochinver mit den markanten Bergen Suilven, Canisp und Quinag ist einfach spektakulär. Das Dorf ist bekannt für die Lochinver Larder – die besten Pies Schottlands!
Drumbeg Loop (B869) Malerische Alternative zwischen Lochinver und Ullapool. Achtung: Sehr enge Straße, für große Wohnmobile nicht geeignet!

Ardvreck Castle Malerische Burgruine am Loch Assynt, umgeben von unberührter Wildnis. Perfekt für eine Mittagspause!
Ullapool Hübsches Hafenstädtchen mit weißen Häusern und hervorragenden Restaurants. Fährverbindung zu den Äußeren Hebriden.
Bealach na Bà (Pass of the Cattle) Die berühmteste Passstraße Großbritanniens führt mit Steigungen bis zu 20% und Haarnadelkurven über 626 Meter. Die Aussicht vom Pass ist atemberaubend – bei gutem Wetter sieht man bis zur Isle of Skye! Achtung: Für große Wohnmobile (über 5-6 Meter) nicht geeignet – nehmt die Alternative über die A832.
Applecross Idyllisches Dorf am Ende der Bealach na Bà. Die Applecross Inn serviert fantastische Meeresfrüchte mit Blick aufs Meer.
Torridon Dramatische Berglandschaft mit den markanten Gipfeln von Beinn Eighe und Liathach. Wanderparadies!
Wie viel Zeit sollte man einplanen?
Minimum: 5 Tage – machbar, aber stressig. Du wirst viel Zeit im Auto verbringen.
Optimal: 7-10 Tage – so kannst du die Route entspannt genießen, wandern gehen und spontan Stopps einlegen.
Ideal: 10-14 Tage – mit genug Zeit für Wanderungen, Bootstouren und Abstecher (z.B. zur Isle of Skye oder nach Glencoe).
Wir waren insgesamt etwa 10 Tage unterwegs (haben aber nicht die komplette Route gemacht) und fanden das Tempo perfekt. Man sollte bedenken: Die Single Track Roads brauchen Zeit, und oft will man spontan anhalten, weil die Aussicht so schön ist!
Beste Reisezeit für die NC500
Mai bis September ist die Hauptsaison:
Mai-Juni: Lange Tage, weniger Besucher als im Hochsommer, Blütezeit der Wildblumen. Oft noch kühl.
Juli-August: Wärmstes Wetter, aber auch am vollsten. Campingplätze sollten vorgebucht werden. Achtung: Midges (Stechmücken) sind jetzt am aktivsten!
September: Weniger Besucher, Herbstfarben, oft noch gutes Wetter. Eine meiner Lieblingszeiten!
Oktober-April: Viele Einrichtungen sind geschlossen, kürzere Tage, unberechenbares Wetter. Aber auch: dramatische Stimmung, Schnee auf den Bergen, Nordlichter-Chancen, kaum Touristen.
Wir waren im August unterwegs und fanden es trotz Hochsaison nicht übermäßig voll – außer auf der Isle of Skye. Die Midges waren in windigen Küstengebieten kein Problem.
Praktische Tipps speziell für Camper und Wohnmobile
Single Track Roads – Besonderheiten und Regeln
Ein großer Teil der NC500 besteht aus Single Track Roads – einspurigen Straßen mit regelmäßigen Passing Places (Ausweichbuchten). Das ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, wird aber schnell zur Routine.
Die wichtigsten Regeln:
- Passing Places sind zum Passieren, nicht zum Parken! Niemals in einer Passing Place stehen bleiben, um Fotos zu machen oder die Aussicht zu genießen.
- Vorfahrt: Wer die Passing Place auf seiner Seite hat, wartet. Der andere fährt durch. Bei entgegenkommenden Fahrzeugen koordiniert man sich mit Handzeichen oder Lichthupe.
- Rückwärtsfahren: Manchmal muss man einige hundert Meter rückwärtsfahren. Übe das vorher! Es gehört einfach dazu.
- Langsame Fahrzeuge: Wenn sich hinter dir eine Schlange bildet, fahre in die nächste Passing Place und lass die anderen vorbei. Das ist nicht nur höflich, sondern wird erwartet.
- Geschwindigkeit: Fahr langsam! Nicht nur wegen entgegenkommender Fahrzeuge, sondern auch wegen Schafen, Hochlandrindern und Hirschen auf der Straße.
Wohnmobil-Größe und Routenplanung
Wichtig: Nicht alle Strecken der NC500 sind für große Wohnmobile geeignet!
Wenn dein Wohnmobil länger als 5-6 Meter ist:
- Meide die Bealach na Bà (Passstraße nach Applecross) – nimm stattdessen die A832
- Meide die B869 (Drumbeg Loop zwischen Lochinver und Kylesku) – bleib auf der A894
- Übe Rückwärtsfahren über längere Strecken!
Die offizielle NC500-Website empfiehlt: Wenn du nicht sicher rückwärtsfahren kannst, nimm die alternativen Routen für Wohnmobile. Blockierte Straßen sind ein echtes Problem für Einheimische und andere Reisende.
Wildcamping mit dem Wohnmobil – Was ist erlaubt?
WICHTIG: Das schottische Jedermannsrecht (Scottish Outdoor Access Code) gilt NICHT für Wohnmobile!
Wildcamping ist in Schottland nur zu Fuß, mit dem Fahrrad oder anderen nicht-motorisierten Transportmitteln erlaubt. Für Wohnmobile und Campervans gelten andere Regeln:
Nicht erlaubt:
- Übernachten in Wohnmobilen/Campervans auf öffentlichem Land
- Aufbauen von Markisen, Stühlen oder Tischen außerhalb des Fahrzeugs
- Entsorgen von Abwasser an nicht dafür vorgesehenen Stellen
Erlaubt:
- Parken an Straßenrändern, wo es keine Verbotsschilder gibt (aber nicht übernachten!)
- Nutzung von offiziellen Wohnmobil-Stellplätzen (Motorhome Aires)
- Campingplätze
Die Realität: Trotz Verbot sieht man viele Wohnmobile wild campen. Das hat in den letzten Jahren zu massiven Problemen geführt: Müll, wildes Entsorgen von Fäkalien, beschädigte Vegetation. Die Einheimischen sind zunehmend frustriert, und es gibt Bestrebungen, die Regeln strenger durchzusetzen.
Mein Rat: Nutze die offiziellen Campingplätze und Motorhome Aires. Sie sind oft wunderschön gelegen, preiswert und unterstützen die lokale Wirtschaft. Du hast Zugang zu Ver- und Entsorgung, Duschen und hilfst dabei, die Landschaft zu schützen.

Campingplätze und Motorhome Aires
Campingplätze entlang der NC500:
- Durness (Sango Sands Camping): Spektakulär an den Klippen. Mein Lieblingsplatz der Reise!
- Ullapool (Broomfield Holiday Park): Zentral und gut ausgestattet
- Applecross (Applecross Campsite): Kleiner, einfacher Platz mit Meerblick
- Scourie (Scourie Caravan Club Site): Ruhig und naturnah
- John O’Groats (John O’Groats Campsite): Am nördlichsten Punkt
Wichtig: In der Hochsaison (Juli-August) sind viele Campingplätze ausgebucht. Buche im Voraus oder sei früh am Platz (vor 14 Uhr)!
Motorhome Aires: In den letzten Jahren wurden entlang der NC500 mehrere Motorhome Aires eingerichtet – einfache Stellplätze mit Ver- und Entsorgung gegen geringe Gebühr. Eine aktuelle Liste findest du auf der offiziellen NC500-Website.
Ver- und Entsorgung
Entlang der Route gibt es mehrere Stellen zur Entsorgung von Grauwasser und Chemietoiletten:
- Die meisten Campingplätze bieten dies auch für Durchreisende an (oft gegen Gebühr)
- Tankstellen in größeren Orten
- Spezielle Disposal Points in Ullapool, Durness, Lochinver
Plane deine Routen mit Bedacht – in abgelegenen Gegenden kann es 100+ Kilometer bis zur nächsten Entsorgungsmöglichkeit sein!
Tanken
Tankstellen sind spärlich gesät, vor allem an der Westküste. Die Abstände können 80-100 Kilometer betragen. Faustregel: Tanke, wenn du bei halber Tank-Füllung eine Tankstelle siehst!
Wichtig: Viele Tankstellen sind abends und sonntags geschlossen. Checke Öffnungszeiten vorab!
Einkaufen
Größere Supermärkte gibt es nur in Inverness, Ullapool und Thurso. Dazwischen findest du kleine Dorfläden mit begrenztem Angebot und höheren Preisen. Tipp: Stock dich in Inverness mit Grundnahrungsmitteln ein!
Weitere praktische Tipps
Wetter: Schottisches Wetter ist extrem wechselhaft. Pack Schichten, Regenjacke und Sonnencreme ein – du brauchst oft alles am selben Tag!
Mückenschutz: Midges sind von Mai bis September aktiv, besonders bei windstillem Wetter in der Dämmerung. Smidge oder Avon Skin So Soft helfen!
Internet & Mobilfunk: In vielen Gebieten gibt es kein oder nur schlechtes Netz. Lade Offline-Karten herunter!
Respektiere die Locals: Die Einheimischen nutzen die Straßen für Arbeit und Alltag. Sei höflich, halte an Passing Places, blockiere keine Einfahrten.
Leave No Trace: Nimm allen Müll mit, respektiere die Natur, störe keine Tiere.
Fazit: Lohnt sich die NC500 mit dem Wohnmobil?
Ja, absolut! Die North Coast 500 ist eine der spektakulärsten Straßen, die wir je gefahren sind. Die Landschaft ist atemberaubend, die Highlights vielfältig und die Freiheit mit dem Wohnmobil unbezahlbar.
Aber: Die Route ist kein Geheimtipp mehr. In der Hochsaison kann es voll werden, vor allem auf der Isle of Skye. Große Wohnmobile stoßen auf engen Straßen an ihre Grenzen. Und die Diskussionen um Wildcamping und Overtourism zeigen, dass verantwortungsvolles Reisen wichtiger denn je ist.
Meine Empfehlung:
- Reise außerhalb der Hauptsaison (Mai/Juni oder September)
- Nimm dir Zeit (mindestens 7 Tage)
- Nutze offizielle Campingplätze
- Sei geduldig auf Single Track Roads
- Respektiere die Natur und die Einheimischen
Wenn du diese Tipps beherzigst, erwartet dich eine der unvergesslichsten Reisen deines Lebens!
FAQ – Häufige Fragen zur NC500
Wie lange braucht man für die NC500? Minimum 5 Tage, optimal 7-10 Tage. Mit Wanderungen und Abstechern gerne 14 Tage. Plane mehr Zeit ein als du denkst – Single Track Roads sind langsam!
Ist die NC500 für Wohnmobil-Anfänger geeignet? Ja, aber: Einige Strecken (Bealach na Bà, B869 Drumbeg) sind für große Wohnmobile ungeeignet. Kleinere Campervans (bis 6 Meter) sind einfacher. Übe vorher Rückwärtsfahren! Die Route gegen den Uhrzeigersinn ist anfängerfreundlicher.
Kann man mit dem Wohnmobil wild campen? Nein, Wildcamping ist für motorisierte Fahrzeuge NICHT erlaubt. Nutze Campingplätze oder offizielle Motorhome Aires. Verstöße führen zu Strafen und schaden der Akzeptanz von Wohnmobil-Tourismus.
Welche Strecken sollte man mit großem Wohnmobil meiden? Bealach na Bà (Alternative: A832) und B869 Drumbeg Loop (Alternative: A894). Generell: Wohnmobile über 6-7 Meter sollten bei allen B-Roads vorsichtig sein.
Muss man Campingplätze vorbuchen? In der Hochsaison (Juli-August): Ja, unbedingt! Viele Plätze sind ausgebucht. Mai/Juni und September: Empfohlen, aber oft auch spontan möglich. Oktober-April: Viele Plätze sind geschlossen.
Was kostet die NC500? Campingplätze: 20-40 £/Nacht; Diesel: teurer als in Deutschland, besonders in abgelegenen Gegenden; Lebensmittel: teurer in kleinen Dorfläden; Gesamt für 10 Tage: ca. 500-800 £ (ohne Wohnmobil-Miete).
Gibt es genug Ver- und Entsorgungsstationen? Ja, aber sie sind weit auseinander. Plane im Voraus! Die meisten Campingplätze bieten Entsorgung auch für Nicht-Gäste (gegen Gebühr).
Braucht man ein Allradfahrzeug? Nein, alle Straßen der NC500 sind asphaltiert (wenn auch eng!). Ein normales Wohnmobil reicht völlig.
Wie voll ist die NC500 wirklich? Juli-August: Deutlich voller, vor allem auf Skye und bei bekannten Spots. Die Nebensaison ist entspannter. Westküste generell voller als Ostküste. Früh morgens und spät nachmittags ist es ruhiger.
Lohnt sich ein Abstecher zur Isle of Skye? Ja! Viele kombinieren die NC500 mit Skye. Statt von Applecross zurück nach Inverness zu fahren, fahr weiter südlich über Skye, Glencoe und Fort William.
Was tun gegen Midges? Mückenschutz mit DEET oder Smidge benutzen. Windige Orte bevorzugen (Küsten!). Abends und morgens Türen/Fenster geschlossen halten. Mückengitter fürs Wohnmobil sind Gold wert!
Kann man die NC500 auch mit Kindern fahren? Absolut! Wir waren mit zwei Kindern unterwegs. Viele Campingplätze haben Spielplätze, die Strände sind perfekt für Familien, und die Fahrzeiten lassen sich flexibel gestalten. Plane genug Pausen und kinderfreundliche Aktivitäten ein.
