Korsika mit Camper und Baby – unsere 3 Wochen-Route rund um die Insel
Korsika stand schon lange auf unserer Liste. Und als klar war, dass wir in der Elternzeit endlich die Zeit dafür haben würden, war auch schnell klar: Wir fahren mit unserem Camper. Wir sind mit unserem VW T5 unterwegs – für uns die perfekte Art zu reisen, und mit Baby erst recht. Kein Eincheckstress, kein Restaurantzwang, keine festen Zeiten. Wenn das Baby schläft, fahren wir. Wenn es quengelt, halten wir an. Wenn wir einen Platz lieben, bleiben wir einfach länger.
Korsika mit dem Camper ist dabei eine Traumkombination. Die Insel hat unzählige schöne Stellplätze, die Campingplätze sind gut ausgestattet, und die Straßen, so kurvenreich sie auch sind, führen durch eine Landschaft, die einen immer wieder sprachlos macht. Türkisblaues Meer, rote Felsformationen, Bergdörfer aus Granit, Schluchten und Wanderwege für jeden Anspruch. Hier kommt unsere komplette Route mit allen Stopps, ehrlichen Einschätzungen und praktischen Tipps.
Die 3 Wochen Route Korsika Tag für Tag
Tag 1 – Bastia: Ankunft per Fähre
Wir sind mit der Fähre in Bastia angekommen, erster Blick auf die Insel, erster Korsika-Moment. Da wir am Abend ankamen und das Baby müde war, sind wir nur kurz durchgefahren und haben uns einen ruhigen Stellplatz für die Nacht gesucht. Bastia selbst haben wir uns für das Reiseende aufgespart, was sich als gute Idee herausgestellt hat.
Tag 2 – Cap Corse: Die Halbinsel im Norden
Unser erster großer Tag gehörte Cap Corse, der langen, schmalen Halbinsel, die wie ein Finger in Richtung italienisches Festland zeigt. Wir haben sie komplett umrundet, und die Fahrt entlang der Küstenstraße war ein wunderschöner Einstieg ins Korsika-Feeling: Ausblicke auf das Meer, kleine Dörfer, Weinberge, alte Genueser Türme.

Einen kurzen Wanderstopp haben wir auf dem Sentiero dei Doganieri eingelegt – dem historischen Zöllnerpfad, der einst die gesamte Küste der Halbinsel überwachte. Wir sind nur ein kurzes Stück gelaufen, direkt am Meer entlang, von einem der kleinen Dörfer aus. Der Pfad verläuft oft direkt über den Klippen, mit weitem Blick aufs Meer – schon nach wenigen Minuten zu Fuß ist man weg vom Auto und mittendrin in einer anderen Welt. Wer mehr Zeit hat, kann einzelne Abschnitte gezielt heraussuchen und deutlich längere Etappen wandern. Mit Baby im Tragetuch ist es auf den einfacheren Abschnitten gut machbar.
Aber ein wichtiger Hinweis: Man unterschätzt massiv, wie lange man für Cap Corse braucht. Die Straße ist eng und kurvenreich, man kommt kaum über 40 km/h, und es gibt ständig Gründe anzuhalten. Das gilt übrigens auch für den Rest Korsikas. Mit Baby war es für uns stellenweise wirklich lang. Wer mit Kleinkind reist, sollte entweder einen ganzen Tag plus Übernachtung einplanen oder nur einzelne Abschnitte heraussuchen statt die volle Runde zu fahren.
Ein absolutes Highlight auf dem Weg ist Nonza, ein kleines Dorf, das sich an einen steilen Felsen klammert, mit Blick auf einen ungewöhnlichen schwarzen Sandstrand und die Westküste. Kurzer Stopp, aber sehr lohnenswert.
Tag 3 – Parc de Saleccia, L’Île-Rousse und Saint-Florent
Der dritte Tag führte uns entlang der Nordwestküste mit gleich drei schönen Stopps.
Der Parc de Saleccia ist ein gepflegter botanischer Garten mit mediterranen Pflanzen – Olivenbäume, Korkeichen, Lavendel, Kräuter. Ein entspannter Spaziergang, auch mit Kinderwagen gut machbar. Öffnungszeiten und Eintrittspreise variieren je nach Saison, daher lohnt sich ein kurzer Blick auf die Website vor dem Besuch. Z.b. hier: Website des Parks

L’Île-Rousse ist ein hübsches Städtchen mit einem kleinen Felsporn im Meer, der der Stadt ihren Namen gegeben hat. Wer Lust auf einen Aussichtspunkt hat: Der Leuchtturm auf der kleinen vorgelagerten Insel lässt sich über einen kurzen Fußweg erreichen und bietet einen schönen Rundumblick.
Übernachtet haben wir in Saint-Florent, einem charmanten Hafenstädtchen, das sich perfekt als Tagesetappenende eignet. Entspannte Atmosphäre, gute Restaurants am Hafen, und ein ruhiger Campingplatz. Genau richtig nach einem langen Fahrtag.
Tag 4 – Calvi: Festungsstadt mit Charme

Calvi hat uns sehr gut gefallen, ist sie ja auch eine der schönsten Städte der Insel. Die mächtige Genueser Zitadelle thront auf einem Felsen über dem Hafen, die Altstadt ist malerisch und das Wasser darunter leuchtet in einem unglaublichen Türkis. Wir haben ausreichend Zeit hier gelassen und es nicht bereut. Stellplätze für den Camper gibt es mehrere in der Umgebung, auch direkt am Meer.
Tag 5 – Fango-Tal und Porto
Das Fango-Tal ist ein Naturschutzgebiet im Westen der Insel, durch das ein kristallklarer Fluss zwischen roten Felsen fließt. Wir haben hier eine kleine Wanderung gemacht, sehr entspannt, ruhig und naturbelassen. Mit Baby gut machbar, solange man auf den einfachen Wegen bleibt.

Übernachtet haben wir in Porto, einem kleinen Ort direkt am Meer, umgeben von imposantem rotem Fels. Porto ist vor allem als Ausgangspunkt für die Calanches di Piana ideal. Campingplatz direkt vor Ort, gute Infrastruktur.
Tag 6 – Calanches di Piana: Mein absolutes Highlight




Wenn ich einen einzigen Ort dieser Reise hervorheben müsste, dann die Calanches di Piana. Die roten Granitfelsen, die sich in bizarren Formen über der Küste erheben – manche sehen aus wie Türme, andere wie Tiere, wieder andere wie Skulpturen aus einer anderen Welt – sind im Abendlicht schlicht atemberaubend. Die Farben changieren von Orange über Rot bis hin zu tiefem Weinrot, je tiefer die Sonne sinkt.

Wir sind dort gewandert und haben uns viel Zeit gelassen. Die Wege sind gut ausgeschildert, die Aussichten immer wieder neu und überraschend. Ein absolutes Muss – und unbedingt gegen Abend besuchen, wenn das Licht stimmt. Das UNESCO-Weltnaturerbe-Schild am Eingang kommt nicht von ungefähr.
Tag 7 – Capo Rosso

Das Capo Rosso ist ein rotes Felskap südlich von Porto mit einem alten genuesischen Turm am äußersten Ende. Die Wanderung hinauf ist etwa eine Stunde pro Richtung, nicht ganz einfach aber machbar und oben wartet ein wunderschönes Panorama: Die gesamten Calanches, das offene Meer, und bei klarem Wetter bis zu den umliegenden Inseln. Mit Baby im Tragetuch kein Problem.
Tag 8 – Ajaccio und Filitosa
Ajaccio, die Geburtsstadt Napoleons, ist ein angenehmes Städtchen mit südfranzösischem Flair. Wir sind durch die Altstadt gebummelt, haben am süßen kleinen Stadtstrand eine Pause eingelegt und Eis gegessen. Nicht überwältigend, aber ein entspannter Stopp – ideal für einen gemächlichen Vormittag mit Baby.

Am Nachmittag dann Filitosa und das war für uns eine echte Überraschung. Filitosa ist eine prähistorische Ausgrabungsstätte aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit, die zu den bedeutendsten des gesamten Mittelmeerraums zählt. Inmitten eines alten Olivenhains stehen aufrecht Menhire mit menschlichen Gesichtszügen wie Augen, Nasen, manchmal sogar Schwerter sind in den Stein gemeißelt. Die Stätte ist ruhig, kaum überlaufen und hat eine fast mystische Atmosphäre.
Praktische Infos: Eintritt ca. 7 Euro pro Person, Kinder unter 7 Jahren frei. Öffnungszeiten je nach Saison, im Sommer täglich von ca. 9 bis 19 Uhr. Parkplatz direkt am Eingang, auch für Camper geeignet. Ein kleines Museum erklärt die Geschichte der Stätte gut verständlich. Für Geschichts- und Kulturinteressierte absolut empfehlenswert.
Tag 9 – Sartène: Das authentischste Städtchen der Insel



Sartène wird oft als die „korsikaischste Stadt Korsikas” bezeichnet und nach unserem Besuch wissen wir warum. Dunkler Granit, enge Gassen, kleine unabhängige Läden, gute Restaurants mit echter korsischer Küche. Hier spürt man, dass man nicht in einem touristischen Schaufenster ist, sondern in einem echten Ort, der so lebt wie er immer gelebt hat. Wir haben sehr gut gegessen und hätten problemlos noch einen Tag länger bleiben können.
Tag 10 – Roccapina: Einer der schönsten Strände der Insel

Der Strand von Roccapina ist ein echter Geheimtipp, und er wäre es vermutlich nicht, wenn er leicht erreichbar wäre. Man parkt einige hundert Meter entfernt an einem kleinen Parkplatz und läuft einen Schotterweg hinunter. Genau das hält die Massen fern. Unten erwartet einen feiner heller Sand, glasklares Wasser in allen Blautönen und als Krönung: ein markanter Felsen über dem Strand, der wie ein liegender Löwe aussieht. Mit Baby gut machbar, der Weg ist kurz. Unbedingt einplanen.
Tag 11 – Bonifacio: Mein zweites großes Highlight

Bonifacio ist einer jener Orte, die einen sofort in den Bann ziehen. Die Altstadt thront auf weißen Kalksteinklippen direkt über dem Meer, die Häuser stehen so nah am Abgrund, dass man kaum glauben kann, dass das schon seit Jahrhunderten so ist. Der Blick von unten vom Hafen oder vom Boot ist spektakulär.
Da das Baby nicht schlafen wollte, haben wir die Wanderung entlang der Klippen im Abendlicht gemacht, und das war für mich einer der schönsten Momente der gesamten Reise. Der Weg führt am Rand der weißen Felskante entlang, mit dem tiefblauen Meer darunter und der untergehenden Sonne dahinter. Wunderschön, dramatisch, unvergesslich.



Die Stadt selbst hat abends auch eine tolle Atmosphäre – viele Bars und Restaurants in der Altstadt, lebhaft ohne laut zu sein. Unbedingt auch die Treppen hinunter zum Hafen laufen und von dort nach oben schauen.
Parken war mit dem Camper etwas schwierig. Ein wenig außerhalb gibt es aber einige kostenpflichtige Parkplätze von denen aus man gut zu Fuß laufen kann.
Tag 12 – Palombaggia: Traumstrand für die ganze Familie

Der Strand von Palombaggia gehört zu den bekanntesten und schönsten Korsikas. Feiner weißer Sand, türkisblaues Wasser, Pinienwälder direkt dahinter. Was ihn für uns besonders gemacht hat: Das Wasser ist sehr flach und sandig, ideal für Babys und Kleinkinder.
Früh kommen lohnt sich, im Hochsommer ist er sehr gut besucht. Parkplatz kostenpflichtig, Strandbars und kleine Restaurants vorhanden.
Tag 13 – Piscia di Ghjaddu und Col de Bavella
Ein Tag für Naturliebhaber. Vormittags der Wasserfall Piscia di Ghjaddu im Naturpark: Eine gut zweistündige Wanderung durch Korsika-Kiefernwald führt zu einem der höchsten Wasserfälle der Insel, der spektakulär in eine Felsschlucht stürzt. Mit Baby im Tragetuch gut machbar, der Weg ist breit und gut markiert. Eintritt frei, Parkplatz am Ausgangspunkt kostenpflichtig.

Nachmittags dann der Col de Bavella und der hat uns beide begeistert. Der Bergpass liegt auf über 1200 Metern und bietet einen Blick auf die Aiguilles de Bavella, spitz aufragende Granitnadeln, die dramatisch in den Himmel stechen. Rundherum Wanderwege für jeden Anspruch, eine kleine Bar am Pass, und eine Atmosphäre, die einen kurz vergessen lässt, dass man auf einer Mittelmeerinsel ist.
Tag 14 – Trou de la Bombe: Wanderung durch den Fels

Die Wanderung zum Trou de la Bombe, einem natürlichen Loch in einem riesigen Granitfelsen, ist einer der Klassiker rund um den Col de Bavella. Der Weg ist nicht allzu lang, aber felsig und stellenweise etwas kletternd. Oben wartet eine spektakuläre Aussicht auf die Aiguilles. Mit Baby im Tragetuch haben wir es gut geschafft, man sollte aber trittsicher sein.
Tag 15 – Aleria: Antike Geschichte

Aleria war in der Antike eine der wichtigsten Städte des westlichen Mittelmeers, zuerst griechische Kolonie, dann römische Hauptstadt der Insel. Es kommt sogar in Asterix und Obelix vor, was unsere Erwartungen vielleicht etwas zu hoch geschraubt hat.
Die ehrliche Einschätzung: Wir waren etwas enttäuscht. Die Ausgrabungsstätte ist überschaubar, von den einstigen römischen Bauten ist wenig erhalten und noch weniger gut sichtbar. Das kleine Museum im Fort Matra nebenan ist ordentlich gemacht und erklärt den historischen Kontext gut – aber wer schon einmal Pompeji, Segesta oder andere große römische Stätten in Südeuropa gesehen hat, wird hier deutlich weniger beeindruckt sein. Ein kurzer Stopp für Geschichtsinteressierte ist okay, aber wir würden Aleria kein halbes Reisetag widmen.
Praktische Infos: Eintritt für das Museum ca. 5 Euro, Ausgrabungsgelände inklusive. Öffnungszeiten variieren je nach Saison.
Tag 16 – Scala di Santa Regina: Wanderung über der Schlucht

Die Schlucht von Santa Regina im Herzen der Insel ist eine der eindrucksvollsten Korsikas. Der Fluss Golo hat sich tief in den roten Granit eingeschnitten, die Felswände steigen steil auf beiden Seiten. Die Wanderung oberhalb der Schlucht bietet tolle Ausblicke auf den tief unten fließenden Fluss. Ein lohnender Stopp auf dem Weg ins Bergland, auch einfach von der Straße aus schon sehr beeindruckend.
Tag 17 – Corte und Gorges de la Restonica
Corte liegt mitten im Gebirge und gilt als das Herz der korsischen Identität, hier wurde die kurze korsische Unabhängigkeit im 18. Jahrhundert ausgerufen, hier ist das Nationalgefühl noch heute spürbar. Die Zitadelle über der Stadt und die dramatische Lage zwischen Schluchten und Bergen machen es zu einem anderen Korsika als die Küstenorte. Ganz nett für einen halben Tag, aber nicht unser persönliches Highlight.

Besser gefallen hat uns gleich nebenan die Gorges de la Restonica – eine wunderschöne Schlucht, durch die ein kristallklarer Gebirgsfluss fließt. Das Wasser ist kalt und klar, die Felsen rundgelutscht und zum Sitzen einladend. Baden ist hier Pflicht. Im Sommer sehr beliebt, daher früh aufbrechen – ab mittags wird die enge Zufahrtsstraße zur Einbahnstraße reguliert.
Tag 18 – Erbalunga: Verschlafenes Fischerdorf

Kurz nördlich von Bastia liegt Erbalunga, ein kleines Fischerdorf auf einem Felsvorsprung, das wie aus der Zeit gefallen wirkt. Ein alter genuesischer Turm steht halb im Meer, Fischerboote schaukeln im Hafen, Möwen kreischen, und die Restaurants servieren frischen Fisch. Wer Cap Corse nicht komplett umrunden möchte oder will, kann Erbalunga als wunderschönen Einzelstopp einbauen. Sehr empfehlenswert.
Tag 19 – Bastia: Abschluss der Reise
Am letzten Tag haben wir uns endlich Zeit für Bastia genommen und wurden positiv überrascht. Die Altstadt rund um den alten Hafen ist malerisch und lebendig, die Kirchen sehenswert, und die Place Saint-Nicolas ist ein breiter, von Platanen beschatteter Platz, auf dem das korsische Leben stattfindet. Ein schöner, entspannter Abschluss für eine unvergessliche Reise.
Fazit
Korsika mit Camper und Baby – das ist die beste Art, diese Insel zu erleben. Der Camper gibt euch genau die Freiheit, die ihr mit einem kleinen Kind braucht: spontan halten, spontan weiterfahren, keine Uhrzeiten, keine Eincheckprozeduren, alles immer dabei. Und Korsika belohnt diese Art zu reisen mit einer Vielfalt, die kaum zu glauben ist: Traumstrände und Bergpässe, prähistorische Stätten und Genueser Festungen, Schluchten zum Baden und Klippen zum Staunen – alles auf einer einzigen Insel.
Unsere zwei absoluten Highlights waren die Calanches di Piana und Bonifacio – beide im Abendlicht erlebt, beide unvergesslich. Aber ehrlich gesagt hatte fast jeder Tag auf dieser Reise seinen eigenen Moment, in dem wir uns angeschaut und gedacht haben: Warum haben wir das nicht früher gemacht?
Korsika kommt wieder. Ganz sicher.
FAQ
Ist Korsika mit T5-Camper und Baby empfehlenswert? Uneingeschränkt ja. Der T5 ist auf den meisten korsischen Straßen gut handhabbar – auch auf den engen Bergstraßen. Mit Baby gibt der Camper euch genau die Flexibilität, die ihr braucht. Kein Stress mit Restaurants, Schlafzeiten oder Gepäck.
Wie lange sollte man für eine Runde Korsika einplanen? Mindestens zwei Wochen, besser 2,5 bis 3 Wochen. Die Straßen sind kurvenreich – man fährt selten schneller als 40 bis 50 km/h und Etappen dauern deutlich länger als man auf der Karte erwartet. Mit Baby lieber noch etwas mehr einplanen.
Wann ist die beste Reisezeit? Mai/Juni und September/Oktober sind ideal: angenehme Temperaturen, deutlich weniger Touristen und günstigere Preise. Juli und August sind heiß und an den Stränden sehr voll. Für Wanderungen im Bergland ist September besonders schön.
Welche Strände eignen sich am besten für Babys? Palombaggia im Süden ist perfekt – sehr flach, feiner Sand, sicheres Wasser. Auch die Strände rund um L’Île-Rousse im Norden sind familienfreundlich und flach.
Gibt es gute Campingplätze für Camper? Ja, die Auswahl ist gut und die Plätze sind überwiegend ordentlich ausgestattet. Im Hochsommer empfiehlt sich eine Vorausbuchung für die beliebten Plätze. Wildes Campen ist offiziell nicht erlaubt.
Sind die Bergstraßen mit dem T5 fahrbar? Ja, mit etwas Übung und Geduld. Enge Passagen gibt es, aber meistens lässt sich der Gegenverkehr regeln. Für den Col de Bavella und die Restonica gibt es Einschränkungen für sehr große Fahrzeuge – der T5 ist hier aber kein Problem.
Was sollte man auf keinen Fall auslassen? Die Calanches di Piana im Abendlicht, die Klippenrunde in Bonifacio, der Strand von Roccapina oder Palombaggia und eine Wanderung rund um den Col de Bavella. Das sind für uns die vier Dinge, die Korsika so besonders machen.
