Mauritius mit Kindern – unsere 2-Wochen-Route

Februar in München bedeutet: grau, kalt und meistens irgendwie deprimierend. Wir wollten Sonne und am besten Badetemperaturen dazu. Die Anforderungen waren dabei gar nicht so einfach zu erfüllen: kein Zika, keine Malaria, und der arabische Raum fiel wegen des Ramadan komplett aus. Nach etwas Recherche landeten wir bei Mauritius. Türkisfarbenes Wasser, weißer Sand, Palmen – die Bilder sprachen für sich. Aber taugt die Insel im Indischen Ozean auch wirklich für Familien mit Kindern?

Kurze Antwort: absolut. Mauritius ist überschaubar, sicher und so vielseitig, dass weder Erwachsene noch Kinder je wirklich gelangweilt waren. Wir waren zwei Wochen dort – mit Mietwagen, vier verschiedenen Unterkünften und einer guten Mischung aus Strandtagen, Ausflügen und kulinarischen Entdeckungen. In diesem Artikel teile ich unsere Route, die besten Highlights, praktische Tipps und was wir beim nächsten Mal anders machen würden.


Unsere Route im Überblick

Die Insel ist kleiner als viele denken, von Nord nach Süd fährt man in etwa eineinhalb Stunden durch. Trotzdem haben wir uns für vier verschiedene Unterkünfte entschieden, einfach um wenig Zeit im Auto zu verbringen und wirklich in jeder Region anzukommen. Rückblickend war das eine gute Entscheidung.

Unsere Stationen: 4 Nächte Flic en Flac (Westküste), 4 Nächte Pereybere (Norden), 3 Nächte Trou d’Eau Douce (Osten), 2 Nächte Blue Bay (Süden, nahe Flughafen).

Unsere Empfehlungen für Unterkünfte findest du hier: Unterkünfte für Familien auf Mauritius

Wer weniger umziehen möchte, kann die Insel auch gut von einem zentralen Standort aus erkunden, mit Mietwagen ist man überall schnell. Ohne Auto würde ich Mauritius aber wirklich nicht empfehlen vor allem mit Kindern.


Der holprige Start – Schneesturm in München

Unsere Reise begann etwas chaotisch. Wegen eines Schneesturms in München mussten wir umgebucht werden und unser Gepäck hat es leider nicht rechtzeitig auf die Insel geschafft. Das kostete uns gleich einen halben Tag durch den Umstieg und dann nochmal einen halben Tag für die Klamottensuche. Zum Glück gibt es auf Mauritius zwei Decathlon-Filialen, wo wir uns mit Badekleidung und kurzen Sachen neu eindecken konnten. Lesson learned: Das Wichtigste (kurze Hosen!) gehört ins Handgepäck.


Flic en Flac – entspannter Start an der Westküste

Die ersten Tage verbrachten wir in an der Westküste in dem touristischen Zentrum Flic en Flac. Ich hatte ehrlich gesagt Sorge, dass Flic en Flac so eine Art Ballermann-Atmosphäre haben könnte. Aber weit gefehlt. Das einstige Fischerdorf ist voller Leben, dabei aber überraschend entspannt und nie überwältigend touristisch. Es gibt eine Hauptstraße mit Restaurants und Geschäften direkt gegenüber vom Strand, genau das richtige Maß. Mit rund acht Kilometern ist der Strand einer der längsten auf Mauritius, sodass man sich gut verteilt, selbst wenn mehr los ist. Wie an fast allen Stränden Mauritius’ gibt es auch hier schattenspendende Bäume direkt am Wasser – mit Kindern ein echter Pluspunkt.

Wer nach dem Baden noch mehr erleben möchte: die beliebten Tauchplätze Snake Reef und Cathedral sind leicht erreichbar, und für Ausflüge eignet sich Flic en Flac hervorragend als Basis. Auch ein Abstecher nach Tamarin lohnt sich – der Strand südlich von Flic en Flac gilt als bester Surf-Spot der Insel. Östlich des Ortes liegt zudem der Casela Nature Park mit Safarifahrten, Löwengehege, Ziplines und einem Streichelzoo. Für Kinder vermutlich ein großes Highlight, das uns ehrlich gesagt aber einfach zu touristisch (Löwensafari?!) und zu teuer war (ca. 100€ für 2 Erwachsene und 2 Kinder), daher haben wir es ausgelassen.

Black River Gorge Nationalpark

mauritius highlights

Von Flic en Flac aus haben wir den Black River Gorge Nationalpark besucht, den größten Nationalpark der Insel. Man fährt entspannt durch und hält an verschiedenen Aussichtspunkten. Wir waren nicht wirklich wandern, sondern haben die Natur einfach auf uns wirken lassen. Der erste Stopp ist der Black River Gorge Viewpoint mit einem weiten Blick auf die Berglandschaft; von hier starten auch viele Wanderwege. Weiter geht es zu den Alexandra Falls,einem Aussichtspunkt über einen 32 Meter hohen Wasserfall. Leider war der schon etwas zugewachsen, der Blick also begrenzt. Wer möchte, kann aber auf einem kurzen Wanderweg näher ran. Der Eintritt in den Nationalpark ist kostenlos.

Ein kultureller Höhepunkt auf dieser Route ist der Grand Bassin, von Hindus auch Ganga Talao, „See des Ganges”, genannt. Der Kratersee liegt auf etwa 550 Metern Höhe nahe dem Nationalpark und gilt als die wichtigste hinduistische Pilgerstätte außerhalb Indiens. Schon von weitem sieht man die riesigen Statuen am Eingang, eine etwa 30 Meter hohe Shiva-Figur und die Göttin Durga Maa Bhavani. Rund um den See befinden sich Tempel, bunte Götterstatuen und kleine Opferschreine. Gegen eine kleine Spende kann man sich eine Segnung aufmalen lassen – ob das für Touristen eher Show oder echte Spiritualität ist, sei dahingestellt. Der Eintritt ist kostenlos, Schuhe müssen vor den Tempeln ausgezogen werden.

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Zum Mittagessen sind wir eher aus Verlegenheit in der Bois Chéri Tea Factory eingekehrt, weil weit und breit kein anderes Restaurant zu finden war. Im Nachhinein eine der besten Entscheidungen. Man sitzt mit Blick über endlose Teeplantagen, Rehe und Wildschweine laufen frei herum (das absolute Highlight für die Kinder) und das Essen war wirklich lecker. Eine klare Empfehlung.

Südküste

Den Rückweg haben wir über die Südküste genommen, was die Tour insgesamt etwas lang macht – mit Kindern im Auto war das gegen Ende eine Geduldsprobe. Die Südküste ist aber zu schön, um sie links liegen zu lassen: relativ unberührt, wenig bebaut, mit Klippen statt Sandstränden, was ihr einen ganz eigenen, wilden Charakter gibt.

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Ein unbedingter Stopp ist der Maconde Viewpoint, wo die Küstenstraße auf einer schmalen Landzunge eine spektakuläre Kurve macht – der Blick auf die felsige Steilküste und das tiefblaue Meer ist beeindruckend. Wer noch etwas Zeit hat: Weiter östlich liegt der Gris Gris Beach, einer der dramatischsten Strände der Insel. Kein ruhiges Badewasser – die Wellen brechen hier wuchtig gegen die schwarzen Lavaklippen – aber landschaftlich absolut faszinierend und für ein paar Fotos definitiv einen Stopp wert. Ebenfalls schön und deutlich ruhiger als die Nordstrände ist der St. Félix Beach, ein echter Geheimtipp, der noch wenig touristisch erschlossen ist.

Terre des Sept Couleurs und Chamarel

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Am nächsten Tag ging es zur Terre des Sept Couleurs in Chamarel – dem Geopark mit der siebenfarbigen Vulkanerde, einem der bekanntesten Naturphänomene der Insel. Eintritt: 750 Rupien pro Erwachsenem, 375 Rupien pro Kind zwischen 5 und 11 Jahren. Man fährt mit dem Auto durch das Gelände und hält an den einzelnen Stellen – darunter der Chamarel Wasserfall und ein Bereich mit Riesenschildkröten zum Anfassen. Es gibt ein kleines Café und Toiletten vor Ort. Tipp: Am besten früh morgens besuchen, dann kommen die Farben besonders gut zur Geltung und es ist noch weniger los. Der angrenzende Ebony Forest kostet extra Eintritt – den haben wir ausgelassen.

Le Morne

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Direkt im Anschluss haben wir den öffentlichen Strand am Le Morne besucht – und der war schlicht traumhaft. Feiner weißer Sand, seichtes türkisfarbenes Wasser, Palmenschatten und Food Trucks mit kreolischen Snacks. Es gibt Parkplatz und Toiletten. Der markante Berg Le Morne Brabant im Hintergrund macht jeden Schnappschuss zum Postkartenmotiv und ist als UNESCO-Weltkulturerbe auch historisch bedeutsam: Früher soll er ein Zufluchtsort für geflohene Sklaven gewesen sein.


Pereybere – entspannte Tage im Norden

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Pereybere ist ein kleiner, charmanter Ort im Norden der Insel mit einem der schönsten öffentlichen Strände Mauritius’. Das Wasser ist hier besonders klar und türkisfarben, der Strand selbst überschaubar – was ihn aber gerade so gemütlich macht. Es gibt kleine Restaurants und Snackbuden direkt am Strand, und die Atmosphäre ist deutlich lokaler als in den großen Touristenzentren. Vor allem am Wochenende sind auch viele Einheimische hier, überall hört man Musik und es ist einfach total entspannt. Tatsächlich war das auch unser Lieblingsstrand auf Mauritius.

Botanischer Garten Pamplemousse

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Auf dem Weg in den Norden haben wir den Botanischen Garten in Pamplemousse besucht – den ältesten Botanischen Garten der südlichen Hemisphäre, angelegt im Jahr 1770. Eintritt: rund 300 Rupien pro Person ab 5 Jahren. Der Garten ist wirklich schön, vor allem die riesigen Victoria-Seerosen-Teiche sind beeindruckend. Ansonsten hat er mich ehrlich gesagt etwas weniger mitgerissen als erwartet – vielleicht waren die Erwartungen einfach zu hoch. Für Kinder ist es nett, aber kein absolutes Muss.

Glasbodenboot-Tour von Pereybere

Von Pereybere aus haben wir eine Glasbodenboot-Tour gemacht – 30 Minuten für 500 Rupien pro Erwachsenem. Nett, um einen ersten Blick unter die Wasseroberfläche zu werfen, vor allem für Kinder spannend. Ein absolutes Highlight war es nicht, aber eine schöne Ergänzung zu einem entspannten Strandtag.

Cap Malheureux

Cap Malheureux haben wir uns ebenfalls angeschaut – der nördlichste Punkt der Insel mit einer hübschen roten Kapelle direkt am Wasser, die zu den meistfotografierten Motiven Mauritius’ gehört. Die Kapelle und der Blick auf die vorgelagerten Inseln sind wirklich schön. Die Atmosphäre des Ortes hat mich insgesamt aber etwas weniger überzeugt als erwartet, irgendwie eine seltsame Atmosphäre und überall Fischreste. Trotzdem ein netter kurzer Stopp.

Balaclava und Marine Bay Park

Ein weiterer Ausflug führte uns an die Westküste nach Balaclava zum dortigen Meeresschutzgebiet. Der Strand ist wunderschön und das Schnorcheln hier gehört zu den besten Erlebnissen der ganzen Reise – das Wasser ist klar, das Riff intakt und man begegnet einer beeindruckenden Unterwasserwelt. Unbedingt empfehlenswert, am besten früh morgens, bevor es zu voll wird.

Ebenfalls auf dem Plan stand der Trou aux Biches Beach, einer der bekanntesten Strände im Norden. Schön ist er zweifellos – aber offensichtlich wissen das auch alle anderen. Bei uns war es so voll, dass wir nicht mal einen Parkplatz gefunden haben. Mit nörgelnden Kindern im Auto haben wir dann pragmatisch entschieden: weiterfahren. Manchmal ist das die beste Reiseentscheidung. Wer ihn besuchen möchte, sollte entweder sehr früh da sein oder einen Wochentag wählen.

Weitere Highlights

Weitere Highlights im Norden und Nordwesten, die sich lohnen: Grand Baie ist das lebhafteste Zentrum des Nordens mit vielen Restaurants, Shops und Bars – gut für einen Bummel oder Abendessen, auch wenn es touristisch ist. Wer es ruhiger mag, fährt einfach ein paar Kilometer weiter zu den kleineren, deutlich entspannteren Stränden Mont Choisy und Anse la Raie – letzterer ist ein echter Geheimtipp mit einem kleinen Hinduschrein direkt am Wasser.

Kulturell interessant ist der Maheswarnath-Tempel in Triolet – die größte hinduistische Tempelanlage auf Mauritius, bunt bemalt und beeindruckend, und dabei kaum überlaufen. Wer koloniale Geschichte mag, dem empfehle ich das Château Labourdonnais in Mapou – ein wunderschön restauriertes Herrenhaus aus dem Jahr 1859 mit Museum, Obstgarten und eigener Rumbrennerei. Die Degustation am Ende ist ein nettes Bonbon für Erwachsene.

Ebenfalls einen Abstecher wert ist das L’Aventure du Sucre Museum nahe Pamplemousse – ein ehemaliges Zuckerwerk, das heute die Geschichte der Zuckerrohrindustrie, Sklaverei und des Rumhandels auf Mauritius erzählt. Für geschichtsinteressierte Reisende einer der spannendsten Stops der ganzen Insel.

Die Hauptstadt Port Louis wird auch noch oft empfohlen. Diese haben wir aber ausgelassen, da wir bei 30 Grad nicht so die Lust auf Stadtbummel hatten und mit Kindern diese meist eh nicht so entspannt sind. Es gibt dort aber ein UNESCO Weltkulturerbe …

Auf dem Weg nach Osten – Vanille und Gewürze

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Auf der Fahrt in den Osten haben wir einen Zwischenstopp bei der Julien d’Hotman Vanilla Farm eingelegt – ein kleiner Familienbetrieb, der Führungen durch die Gewächshäuser anbietet. Eintritt: 450 Rupien pro Person, Kinder sind kostenlos. Die Führung war wirklich charmant: Man bekommt spannende Informationen zu Vanilleanbau und vielen anderen Gewürzpflanzen, dazu gibt es eine Verkostung von frischem Zuckerrohrsaft und selbstgemachten Marmeladen. Im kleinen Shop kann man Gewürze und andere schöne Mitbringsel kaufen – deutlich authentischer als in den üblichen Touristenläden. Auch eine klare Empfehlung!


Trou d’Eau Douce – Ostküste und Île aux Cerfs

Die Ostküste ist die ruhigste und grünste Ecke der Insel, deutlich weniger touristisch als der Westen und Norden. Trou d’Eau Douce ist ein entspanntes kleines Dorf direkt am Meer, von dem aus man die berühmte Île aux Cerfs bequem erreicht.

Ausflug zur Île aux Cerfs

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Die Île aux Cerfs ist wohl eine der bekanntesten Attraktionen Mauritius’ – eine kleine vorgelagerte Insel mit traumhaften Stränden. Unser Ausflug war über das Friday Attitude Hotel organisiert, mit Abfahrt vom Bootssteg des Tropical Attitude Hotels. Wir waren von 9 bis 14:30 Uhr dort, was für uns mit Kindern ehrlich gesagt etwas lang war. Die Insel selbst ist wunderschön: tolle Strände mit Schatten, ein Café und Toiletten. Je weiter man nach Norden läuft, desto ruhiger wird es – das ist ein Tipp, den man sich merken sollte, denn der zentrale Bereich ist deutlich voller. Ja, es ist touristisch – aber trotzdem ein Ausflug wert. Ich würde beim nächsten Mal etwas kürzer bleiben und nicht über die heißeste Mittagszeit. Wer lieber unabhängig anreisen möchte: Es gibt auch private Boote und Fähren zur Insel direkt von Trou d’Eau Douce aus.


Blue Bay – entspannter Abschluss im Süden

Unsere letzten zwei Nächte haben wir bewusst in Blue Bay verbracht, ganz in der Nähe des Flughafens, damit wir vor dem Abflug keinen Stress mehr haben. Genau die richtige Entscheidung. Blue Bay selbst ist eine kleine, ruhige Bucht mit einem der schönsten Strände der Insel – das Wasser ist flach, warm und so klar, dass man den Grund sieht. Das angrenzende Meeresschutzgebiet Blue Bay Marine Park gilt als eines der artenreichsten Korallenriffe Mauritius’ und ist perfekt zum Schnorcheln.

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Noch eine Glasbodenboot-Tour vom Hotel aus zu einem Schnorchelspot – und dort haben wir endlich eine Meeresschildkröte gesehen. Das war für uns alle, Kinder und Erwachsene, ein absoluter Gänsehautmoment und der krönende Abschluss einer wunderbaren Reise.

Wer Mauritius kulturell mag, sollte kurz in Mahebourg halten – ein historisches Städtchen mit schöner Uferpromenade und dem kleinen National History Museum, das die koloniale Geschichte der Insel erzählt. Nichts für einen langen Besuch, aber ein netter Kontrast zu Strand und Natur.


Fazit

Mauritius ist mit Kindern wirklich wunderbar. Die Insel ist überschaubar, sicher und unglaublich schön. Was uns besonders gut gefallen hat: Die Strände haben fast immer Schatten, das Wasser ist flach und ruhig, und es gibt genug Abwechslung zwischen Natur, Kultur und Entspannung. Unser Tipp: Nehmt einen Mietwagen, plant nicht zu viele Stationen ein und gönnt euch zwischendrin echte Ruhetage. Und das Allerwichtigste – packt Badekleidung ins Handgepäck. Man weiß ja nie, was in München so vom Himmel fällt.


FAQ – Mauritius mit Kindern

Ist Mauritius mit Kindern geeignet? Absolut. Die Insel ist sehr familienfreundlich: Das Wasser ist flach, die Strände sind sicher, die Menschen sind herzlich und es gibt viel zu entdecken.

Braucht man auf Mauritius einen Mietwagen? Wir würden ihn auf jeden Fall empfehlen. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es zwar, aber mit einem Mietwagen seid ihr viel flexibler, könnt spontan anhalten und seid deutlich schneller. Auch Taxis gehen schnell ins Geld. Denkt daran, dass auf Mauritius Linksverkehr herrscht – das braucht ein bisschen Eingewöhnung, aber nach einem Tag ist man drin.

Wie lange sollte man für Mauritius einplanen? Zwei Wochen sind ideal, um die Insel ohne Stress zu erleben. Eine Woche reicht, um die wichtigsten Highlights zu sehen, aber dann wird es etwas gehetzt.

Was kostet Mauritius? Mauritius ist kein günstiges Reiseziel, aber auch nicht extrem teuer. Lokale Restaurants und Märkte sind sehr erschwinglich, Touristenattraktionen bewegen sich meist zwischen 300 und 750 Rupien pro Person. 1.000 mauritische Rupien entsprechen aktuell etwa 20 Euro.

Welche Reisezeit ist die beste? Die beste Reisezeit ist von Mai bis November, wenn es trocken und angenehm warm ist. Dezember bis April ist die Regenzeit mit gelegentlichen Zyklonen – nicht ideal aber wir waren im Februar/März und hatten bis auf die ersten 2 Tage keinen Regen und sonst immer perfektes Wetter.

Was sollte man unbedingt gesehen haben? Le Morne Strand, Terre des Sept Couleurs in Chamarel, Île aux Cerfs, Grand Bassin und – wenn möglich – eine Meeresschildkröte beim Schnorcheln. Die hat bei uns alle anderen Highlights glatt in den Schatten gestellt.