Big Island (Hawaii) Sehenswürdigkeiten: Die Insel der Vulkane und schwarzen Sandstrände
Big Island – die größte und jüngste Insel des hawaiianischen Archipels ist ein Ort der extremen Kontraste und Naturwunder. Auf dieser Insel kannst du morgens auf einem schneebedeckten 4.200 Meter hohen Berg wandern und am Nachmittag schwarze Sandstrände genießen. Du kannst die Kraft aktiver Vulkane hautnah erleben, unter Wasser Manta Rays beobachten, in tropischen Regenwäldern wandern und an goldenem Sand entspannen. Big Island ist größer als alle anderen hawaiianischen Inseln zusammen und bietet eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften und Aktivitäten. In diesem ausführlichen Guide zeige ich dir alle wichtigen Big Island Sehenswürdigkeiten und Highlights auf Big Island, von aktiven Vulkanen im Hawaii Volcanoes National Park über Kona’s Küstenpanoramen bis zu abgelegenen Wasserfällen und mystischen Lava-Tunneln.
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Warum Big Island besuchen?
Big Island ist die Insel für Abenteuerlustige und Naturliebhaber, die mehr wollen als nur Strand und Entspannung. Die Insel ist geologisch einzigartig – sie ist buchstäblich noch am Wachsen. Der Kīlauea-Vulkan ist einer der aktivsten Vulkane der Welt und die Lava-Landschaften sind spektakulär und fremdartig.
Was Big Island besonders macht, ist die extreme Vielfalt. Die Insel hat fünf verschiedene Klima-Zonen: von trockenen Wüsten über tropische Regenwälder bis zu schneebedeckten Bergen. Du kannst in wenigen Stunden vom schwarzen Lavastrand zum grünen Dschungel und weiter zur schneebedeckten Gipfel-Region fahren. Keine andere hawaiianische Insel bietet diese Vielfalt.
Big Island ist auch bekannt für außergewöhnliche Unterwasser-Erlebnisse. Der Kona Coast ist berühmt für Manta Ray Schnorcheln – eine der spektakulärsten Unterwasser-Erfahrungen der Welt. Die Insel hat auch großartige Schnorchelplätze mit gesunden Korallriffen und Schildkröten.
Für Sternengucker ist Big Island ein Paradies. Die Insel hat einige der dunkelsten Himmel der USA und der Mauna Kea ist einer der besten Orte der Welt zur Sternbeobachtung. Die Sternenhimmel sind absolut magisch.
Big Island ist größer und weniger touristisch als Oahu oder Maui – hier habt ihr mehr Raum und Platz und könnt echte Abenteuer erleben.
Wie viel Zeit für Big Island einplanen?
Ich empfehle mindestens 5-6 Tage für Big Island, um die wichtigsten Highlights zu sehen. Die Insel ist GROSS – größer als alle anderen hawaiianischen Inseln zusammen. Die Fahrtzeiten zwischen den verschiedenen Sehenswürdigkeiten können lang sein. Wir waren 4 Tage und ich fand es etwas zu kurz.
Ideal sind vermutlich 7-8 Tage, um auch Zeit für längere Wanderungen, Schnorcheln und Entspannen zu haben. Viele Reisende unterschätzen Big Island und planen zu wenig Zeit ein. Die Insel hat so viel zu bieten – plant lieber großzügig.

Hawaii Volcanoes National Park: Aktive Vulkane und Mondlandschaften
Das absolute Highlight auf Big Island ist der Hawaii Volcanoes National Park – ein UNESCO-Weltkulturerbe und eines der spektakulärsten Naturwunder der Welt. Der Park schützt die Kīlauea-Vulkan-Gegend mit aktiven Vulkanen, Lava-Landschaften und geothermalen Phänomenen.

Kīlauea Crater und die Vulkan-Landschaft
Der Kīlauea ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Der riesige Krater ist etwa 4 Kilometer breit und 1.220 Meter tief – eine Mondlandschaft aus schwarzem Lavastein, Dampf-Luftlöchern (Fumarolen) und geothermalen Phänomenen. Der Anblick ist absolut surreal und fremdartig – du könntest denken, du bist auf einem anderen Planeten.
Der Park hat eine spektakuläre Szenerie-Straße (Crater Rim Trail Road und Chain of Craters Road), die verschiedene Aussichtspunkte und Wanderwege verbindet. Du kannst entscheiden, wie viel Zeit du investierst – von kurzen Spaziergang zu Aussichtspunkten bis zu mehrstündigen Wanderungen durch die Lava-Landschaft.


Der Hawaii Volcanoes National Park war für mich das absolute Highlight auf Big Island. Die Lava-Landschaften sind so fremdartig und spektakulär – als würde man auf der Mondoberfläche wandern.
Wir hatten das unglaubliche Glück, fließende Lava zu sehen – ein absolut magisches und unvergessliches Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde. Die glühende Lava, die sich ihren Weg bahnt, ist einfach faszinierend und zeigt die rohe Kraft der Erde. Ob ihr Lava seht, hängt allerdings von der aktuellen Vulkanaktivität ab, also checkt vorher den Park-Status online.
Thurston Lava Tube (Nāhuku)
Einer der beliebtesten Wanderwege im Park ist der Thurston Lava Tube, auch Nāhuku genannt. Diese kurze, einfache Wanderung (etwa 1 Meile / 1,6 km) führt durch einen 500 Jahre alten Lava-Tunnel – einen unterirdischen Hohlraum, der von fließender Lava geschaffen wurde.
Der Weg führt durch üppigen, grünen Dschungel bevor du in die dunkle, mystische Höhle eintritts. Es ist wie in eine andere Welt zu treten – von grünem Dschungel zu schwarzem Lavastein-Tunnel zu grünem Dschungel am anderen Ende. Die Atmosphäre ist einfach magisch und geheimnisvoll.
Die Wanderung ist sehr einfach und dauert etwa 45 Minuten. Perfekt für Familien oder alle, die nicht anspruchsvoll wandern möchten. Das Licht in der Höhle ist gedimmt, also sei vorsichtig mit deinen Schritten.
Crater Rim Trail Wanderungen
Der Crater Rim Trail bietet mehrere Wanderungsoptionen unterschiedlicher Länge. Der komplette Trail ist etwa 19 Meilen lang und führt um den gesamten Krater herum, aber du kannst auch Teilstrecken wandern.
Der Kīlauea Iki Trail ist eine beliebtere und spektakulärere Wanderung. Der Trail führt hinunter in den Kīlauea Iki Krater (der kleinere Krater neben dem Hauptkrater) und über den Kraterboden. Die Wanderung ist etwa 2-3 Meilen lang und dauert 1-2 Stunden. Der Abstieg ist steil und ansprengend, aber die Aussicht vom Kraterboden ist spektakulär. Wir sind nur eine kleines Stück auf dem Weg gelaufen, nicht bis ganz hinunter. Ich fand es aber trotzdem sehr sehenswert und eine faszinierende Landschaft.
Chain of Craters Road
Die Chain of Craters Road ist eine spektakuläre 19 Meilen lange Szenerie-Straße, die von der Crater Rim Road hinunter zur Küste führt. Unterwegs passierst du verschiedene Krater, Aussichtspunkte und Lava-Landschaften.
Die Straße endet bei der Holei Sea Arch, wo die schwarze Lava ins Meer trifft – ein dramatischer und wunderschöner Ort. Die Fahrt dauert etwa 1-2 Stunden je nachdem, wie viele Stopps du machst. Es gibt mehrere schöne Aussichtspunkte und kurze Wanderungen unterwegs.
Wichtig: Die Straße endet – du musst die gleiche Straße zurück fahren. Es gibt keine Durchfahrt zur nächsten Stadt.
Hawai’i Volcanoes National Park praktisches
Eintritt: $30 pro Auto (7 Tage gültig) oder $15 pro Person wenn du zu Fuß kommst.
Besucherzentrum: Das Kīlauea Visitor Center hat Informationen, Karten, Ausstellungen und einen kurzen Film über Vulkane. Es gibt auch einen Café und Shop.
Beste Zeit zum Besuchen: Der Park ist ganzjährig offen, aber das Wetter kann wechselhaft sein. Die beste Zeit ist normalerweise April/Mai und September/Oktober.
Vorsicht: Der Park kann bei schlechtem Wetter geschlossen werden. Gase vom Vulkan (besonders SO2) können die Atemwege reizen. Menschen mit Atemwegsproblemen, kleine Kinder und schwangere Frauen sollten vorsichtig sein.
Mauna Kea: Der schneebedeckte Berg und die Sternbeobachtung
Der Mauna Kea ist der höchste Berg Hawaiis und einer der besten Orte der Welt zur Sternbeobachtung. Mit 4.207 Metern Höhe ist er vom Meeresspiegel aus gemessen sogar höher als der Mount Everest (die Basis ist auf dem Meeresboden!).

Sonnenuntergang vom Mauna Kea
Der Sonnenuntergang vom Mauna Kea ist spektakulär. Du fährst hinauf in die Höhe, wo du über den Wolken bist und die Sonne im Pazifik untergeht. Das Licht ist golden und warm, und die Aussicht über die Wolkendecke ist atemberaubend.
Es gibt mehrere Aussichtspunkte auf dem Weg hinauf. Der populärste ist der Onizuka Center for International Astronomy auf etwa 2.800 Metern. Hier gibt es kostenlose Sternbeobachtung am Abend mit Teleskopen, die von Freiwilligen betrieben werden.
Sternenbeobachtung
Der Mauna Kea hat einige der dunkelsten und klarsten Himmel der USA. Die Sternbeobachtung ist absolut magisch – du kannst die Milchstraße in ihrer ganzen Pracht sehen, zusammen mit unzähligen Sternen und Galaxien. Es ist ein unvergessliches Erlebnis.
Die beste Zeit für Sternenbeobachtung ist in der Nacht nach Neumond, wenn der Himmel am dunkelsten ist. Wir hatten natürlich Vollmond, daher war es nicht ganz so beeindruckend, aber trotzdem eine wunderschöne Atmosphäre.
Es gibt auch Sternbeobachtungs-Touren, die dich mit Teleskopen und Guide hochbringen. Diese sind teurer (etwa $100-200 pro Person) aber auch sehr informativ und unterhaltsam.
Praktisches zum Mauna Kea
Der Mauna Kea ist mit 4.207 Metern der höchste Berg Hawaiis und gilt als einer der besten Orte weltweit für Sternbeobachtung. Auf dem Gipfel befinden sich mehrere astronomische Observatorien, und die klare Luft sowie die geringe Lichtverschmutzung machen den Ort perfekt zum Sternegucken. Der Sonnenuntergang über den Wolken auf dem Gipfel ist atemberaubend – ihr steht buchstäblich über allem und schaut auf ein Wolkenmeer hinab.
Für die Fahrt zum Gipfel braucht ihr allerdings ein 4WD-Fahrzeug oder ihr bucht eine geführte Tour. Wir hatten natürlich kein 4WD Fahrzeug und haben es daher unten stehen lassen und uns von anderen Touristen mit hochnehmen lassen. Leider wollte uns dann niemand so recht wieder mit runter nehmen und es wurde nach Sonnenuntergang recht schnell sehr kalt. Zum Glück hatten wir dann nach längerem Warten doch noch ein Auto gefunden, dass uns wieder mit runter genommen hat.
Wichtig: Es ist sehr kalt oben. Bring mehrere Schichten Kleidung mit – Jacke, Pullover, Mütze, Handschuhe. Das Wetter kann schnell umschlagen. Der Gipfel ist oft in Wolken – du siehst möglicherweise nichts, besonders wenn du nachmittags hinauffahrst.
Strände und Küsten auf Big Island
Big Island hat verschiedene Arten von Stränden, von schwarzen Sandstränden bis zu goldenem und weißem Sand.
Schnorcheln in Kealakekua Bay

Die Kealakekua Bay gilt als einer der allerbesten Schnorchelplätze auf Big Island. Das kristallklare Wasser und das gesunde Korallenriff beherbergen unzählige bunte Fische, Delfine schwimmen regelmäßig in der Bucht. Am Captain Cook Monument am südlichen Ende der Bucht ist das Schnorcheln besonders spektakulär. Die Bucht ist am besten mit einem Kayak oder Boot zu erreichen. Es gibt aber auch einen kleinen Pfad der recht steil nach unten führt.

Kailua-Kona (Kona)
Die Küstenstadt Kona an der Westseite ist das touristische Zentrum von Big Island mit vielen Hotels, Restaurants und Shops. Die Kona Coast ist schön mit schwarzem Lavastein-Küste und einigen Sandstränden.
Kailua Bay: Ein ruhiger, geschützter Strand mit goldenem Sand. Gut zum Schnorcheln und Schwimmen. Der Strand ist leben dig mit Bars, Restaurants und Wassersportangeboten.
Keauhou Bay: Eine wunderschöne Bucht südlich von Kona mit kristallklarem Wasser und gesundem Korallenriff. Großartiger Schnorchelplatz mit tropischen Fischen und Schildkröten.
Die Kona Coast ist sonnig und trocken – das beste Wetter auf Big Island. Allerdings ist es auch touristischer und teurer als andere Teile der Insel.
Two Step – Schnorchel-Geheimtipp

Two Step, auch bekannt als Honaunau Bay, liegt an der Kona-Küste. Dieser außergewöhnliche Schnorchelspot befindet sich direkt neben dem Pu’uhonua o Honaunau National Historical Park, etwa 30 Minuten südlich von Kailua-Kona. Der Name “Two Step” stammt von der natürlichen Lavaformation am Ufer, die wie zwei große Stufen ins kristallklare Wasser führt und einen bequemen Ein- und Ausstieg ermöglicht.
Was diesen Ort so besonders macht, ist die geschützte Bucht mit ihrer unglaublichen Unterwasserwelt. Man kann hier mit etwas Glück Spinner-Delfine, Meeresschildkröten und eine beeindruckende Vielfalt tropischer Fische zwischen den Korallenriffen beobachten. Das ruhige, türkisfarbene Wasser und die gute Sichtweite machen Two Step zu einem idealen Spot sowohl für Anfänger als auch erfahrene Schnorchler.
Hapuna Beach
Der Hapuna Beach an der Nordwestküste ist einer der besten und längsten Strände auf Big Island – etwa 400 Meter langer, breiter Strand mit goldenem Sand. Das Wasser ist klar und die Wellen können gut sein zum Schwimmen (im Sommer) oder Surfen (im Winter).
Der Strand ist weniger überfüllt als Kona und hat eine entspanntere Atmosphäre. Es gibt einen State Park mit Parkplätzen, Toiletten und Duschen.
Punalu’u Black Sand Beach
Der Punalu’u Beach ist einer der spektakulärsten Strände Hawaiis – ein tiefschwarz Sandstrand mit dramatischen schwarzen Lavaklippen dahinter. Der Sand ist warm und glatt, und die Farbe ist absolut einzigartig.
Der Strand ist auch berühmt für Hawaiian Green Sea Turtles (Grüne Meeresschildkröten), die hier herumlaufen und sich ausruhen. Die Turtles sind streng geschützt – halte mindestens 3 Meter Abstand und berühre sie niemals.
Das Wasser kann rau sein, also achte auf Warnschilder. Der Strand ist touristisch, aber absolut sehenswert – es ist ein einzigartiger Ort.
Big Island Coffee und Macadamia Nüsse
Die Region um Kona ist berühmt für Kona Coffee – eine der besten Kaffee-Sorten der Welt. Es gibt verschiedene Farmen, die Besichtigungen und Verkostungen anbieten.
Kona Coffee Plantagen

An der Westküste rund um Kona wird der berühmte Kona-Kaffee angebaut, einer der teuersten und besten Kaffees der Welt. Viele Plantagen bieten Führungen an, bei denen ihr den gesamten Prozess vom Anbau bis zur Röstung kennenlernt und natürlich auch verschiedene Sorten verkosten könnt. Ein Muss für Kaffeeliebhaber!
Die Gegend ist auch berühmt für Macadamia Nüsse – du kannst Nüsse direkt von den Farmen kaufen.
Wasserfälle und grüne Wanderungen
Die Ostseite von Big Island ist grün und regnerisch mit vielen Wasserfällen und üppiger Vegetation – ein kompletter Kontrast zur trockenen Westseite.
Akaka Falls
Die Akaka Falls sind der bekannteste und spektakulärste Wasserfall auf Big Island – ein beeindruckender 129 Meter hoher Wasserfall, der über eine grüne Felswand in einen naturbelassenen Pool stürzt.
Der Akaka Falls Park bietet einen kurzen, einfachen Wanderweg (etwa 0,8 Meilen / 1,3 km) durch üppigen Dschungel zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Wasserfall. Die Wanderung dauert etwa 30-45 Minuten.
Es gibt auch Kahuna Falls, einen zweiten Wasserfall auf dem gleichen Weg, der weniger spektakulär ist aber auch schön.
Der Park kostet etwa $5 pro Auto und ist leicht zu besuchen.
Rainbow Falls
Die Rainbow Falls sind ein anderer großer Wasserfall nahe Hilo mit etwa 80 Metern Fallhöhe. Der Name kommt von Regenbogen, die oft in der Gischt des fallenden Wassers entstehen, besonders am Morgen.
Es gibt einen kurzen Wanderweg zum Aussichtspunkt (etwa 10 Minuten).

Weitere Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten
Kailasa Kohala Historical National Monument
Das Kohala Gebiet im Nordwesten von Big Island ist historisch sehr wichtig für Hawaii. Der Pololu Valley Lookout bietet einen spektakulären Blick auf dramatische grüne Täler und schwarze Sandstrände. Die kurze Wanderung zum Aussichtspunkt dauert etwa 20 Minuten.
Lava Tubes und Höhlen
Big Island hat mehrere Lava-Tunnel und Höhlen, die du erkunden kannst. Neben dem Thurston Lava Tube im National Park gibt es auch Thurston Lava Tube Annex und andere kleinere Höhlen.
Manta Ray Schnorcheln
Big Island ist auch dafür bekannt mit Manta Rays zu schnorcheln.
Die Touren starten am späten Nachmittag/Abend. Das Boot fährt zu einem bestimmten Platz an der Küste und wartet auf Manta Rays. Wenn die Rays kommen, leuchten die Guides das Wasser mit Unterwasser-Lichtern aus, die das Plankton anziehen – und wo das Plankton ist, sind die Manta Rays nicht weit. Die Touren dauern etwa 3-4 Stunden und kosten etwa $100-200 pro Person inklusive Boot, Guide und Schnorchel-Ausrüstung.
Wir haben diese Tour nicht selbst ausprobiert, daher kann ich auch keinen Anbieter empfehlen. Es klingt auf jeden Fall spektakulär, aber mir war es ehrlich gesagt auch etwas zu gruselig im Dunklen im Meer mit großen Rochen zusammen schnorcheln zu gehen.
Praktische Tipps für Big Island
Transport: Ein Mietwagen ist auf Big Island absolut unverzichtbar. Big Island ist die größte Insel und die Sehenswürdigkeiten liegen weit verstreut. Die Fahrt von der Westseite (Kona) zur Ostseite (Hilo) dauert etwa 2-3 Stunden. Die Straßen sind gut ausgebaut.
Unterkunft: Die meisten Unterkünfte befinden sich an der Westseite (Kona) die sonnig und touristisch ist, oder an der Ostseite (Hilo) die grüner und weniger touristisch ist. Kona ist besser zum Entspannen, Hilo ist besser als Basis für Natur-Erlebnisse. Preise: 150-300 Dollar pro Nacht.
Essen: Kona und Hilo haben gute Restaurants. Probiere lokale Gerichte wie Poke, Plate Lunch und frische Fische. Kona hat bessere Restaurant-Auswahl.
Wetter: Big Island hat verschiedene Wetter-Zonen. Die Westseite (Kona) ist trocken und sonnig. Die Ostseite (Hilo) ist grün und regnerisch. Der Mauna Kea-Gipfel ist kalt und kann schneebedeckt sein. Pack Kleidung für verschiedene Wetterbedingungen.
Beste Reisezeit: Ganzjährig, aber April/Mai und September/Oktober bieten gutes Wetter und weniger Touristen. Dezember-März ist Hochsaison.
Reservierungen: Für beliebte Aktivitäten wie Manta Ray Schnorcheln und Hawaii Volcanoes Touren solltest du im Voraus buchen.
Fazit: Big Island – Die Insel der Extreme und Wunder
Big Island ist die Insel für Abenteuerlustige und Naturliebhaber, die Extreme und Vielfalt suchen. Die aktiven Vulkane im Hawaii Volcanoes National Park sind absolut spektakulär, die Sternenbeobachtung vom Mauna Kea ist magisch, und die verschiedenen Klimazonen und Landschaften bieten unendliche Möglichkeiten zur Erkundung.
Was mir an Big Island am besten gefallen hat, ist die Vielfallt und das Gefühl von echtem Abenteuer. Die Insel fühlt sich wild und ursprünglich an, hier siehst du Natur in ihrer rohen, unverarbeiteten Form. Die Lava-Landschaften sind fremd und faszinierend, die Wasserfälle sind spektakulär, und das Wasser ist voller Leben.
Big Island ist nicht für Reisende, die nur entspannen und am Strand liegen möchten. Es ist für Abenteurer, die die Natur erkunden und unvergessliche Erlebnisse suchen möchten.
Mein wichtigster Tipp: Plan genug Zeit ein. Big Island ist groß und es braucht Zeit, um alles zu sehen und zu erleben. Mit nur 3-4 Tagen wirst du die Insel nicht fair erleben. Mit 7-8 Tagen kannst du wirklich das Beste erleben und auch noch entspannen.
FAQ: Häufige Fragen zu Big Island
Wie viele Tage sollte man für Big Island einplanen? Mindestens 5-6 Tage um die wichtigsten Highlights zu sehen. Ideal sind 7-8 Tage, damit du nicht gehetzt wirkst und auch Zeit für längere Aktivitäten hast.
Ist es sicher, die Vulkane im Hawaii Volcanoes National Park zu besuchen? Ja, der Park ist sicher zu besuchen. Die vulkanischen Gase können problematisch sein für Menschen mit Atemwegsproblemen, aber für die meisten Menschen ist es sicher. Der Park ist gut ausgestattet mit Warnschildern und Informationen.
Kann man die aktive Lava sehen? Das hängt ab. Der Kīlauea ist aktiv, aber ob du aktive Lava siehst, hängt von der aktuellen Vulkan-Aktivität ab. Manchmal ist Lava sichtbar, manchmal nicht. Der Park ist immer spektakulär, auch wenn du keine aktive Lava siehst.
Wie lange dauert das Manta Ray Schnorcheln? Die Touren dauern etwa 3-4 Stunden insgesamt. Das aktuelle Schnorcheln dauert etwa 1-2 Stunden, abhängig davon, wie viele Rays kommen und wie lange sie bleiben.
Wie wahrscheinlich ist es, Manta Rays zu sehen? Die Chancen sind gut – etwa 80-90%. Es ist nicht garantiert, aber die meisten Touren sehen Rays. Der Operator muss garantieren, dass du eine kostenlose Rückkehr bekommst, wenn du keine Rays siehst.
Wie kalt ist es am Mauna Kea-Gipfel? Es kann sehr kalt sein – etwa -10 bis 5 Grad Celsius. Es kann auch schneebedeckt sein. Bring warme Kleidung mit – Jacke, Pullover, Mütze, Handschuhe.
Kann man mit normalem Auto hinauf zum Mauna Kea? Ja, die Straße ist mit regulärem Auto befahrbar bis zum Onizuka Visitor Center (2.800 m). Höher ist es schwieriger und wird oft nicht empfohlen.
Welche Küste ist besser: Westseite (Kona) oder Ostseite (Hilo)? Das kommt auf deine Vorlieben an. Kona ist sonniger, trockener und touristischer – besser zum Entspannen. Hilo ist grüner, weniger touristisch und besser als Basis für Natur-Aktivitäten wie Wasserfälle und Wanderungen.
Brauche ich einen Mietwagen auf Big Island? Ja, absolut! Big Island ist groß und die meisten Sehenswürdigkeiten sind nur mit Auto erreichbar. Es gibt praktisch keinen öffentlichen Nahverkehr.
Wo kann man am besten schnorcheln auf Big Island? Keauhou Bay bei Kona ist großartig zum Schnorcheln mit Schildkröten und Riffen.
Gibt es Haie auf Big Island? Es gibt Haie in hawaiianischen Gewässern, aber Angriffe sind extrem selten. Die meisten Haie meiden Menschen. Mit vernünftiger Vorsicht ist Schnorcheln sicher.
Was ist das absolute Must-Do auf Big Island? Der Hawaii Volcanoes National Park mit den aktiven Vulkanen sind die Top-Highlights. Der Mauna Kea-Sonnenaufgang/Sternenbeobachtung und der Punalu’u Black Sand Beach sind auch absolut sehenswert.
Wie unterscheidet sich Big Island von den anderen Inseln? Big Island ist größer, wilder und weniger touristisch als Oahu oder Maui. Die Landschaften sind extremer und vielfältiger – von Vulkanen zu Wüsten zu Regenwäldern. Es ist für Abenteurer, nicht für Strandliebhaber.
