Australiens Norden ist wild, rau und voller Kontraste: tropische Hitze, endlose Savannen, Wasserfälle mitten im Outback und uralte Felsmalereien der Aborigines. Auf unserem Roadtrip mit dem Camper durch das Northern Territory haben wir all das erlebt – und noch viel mehr. Von Darwin über den Litchfield Nationalpark und den legendären Kakadu Nationalpark bis hin zum beeindruckenden Lake Argyle führte uns unsere Route durch einige der schönsten und ursprünglichsten Landschaften Australiens.
In diesem Artikel nehmen wir dich mit auf unsere Reise, teilen unsere Highlights, praktische Tipps und Erfahrungen – perfekt für alle, die einen ähnlichen Roadtrip mit (oder ohne) Kinder planen.
Für mehr Reisetipps zu Australien mit dem Camper schau hier: Australien Roadtrip mit dem Camper
Darwin (Tag 1)
Unser Abenteuer startete in Darwin, dem tropischen Tor zum Northern Territory. Es ist tropisch schwül und heiß. Die Stadt selbst ist klein und überschaubar. Viele Sehenswürdigkeiten hat sie nicht, aber für einen Zwischenstopp lohnt sich ein Spaziergang an der Darwin Waterfront mit ihren Restaurants, der Lagune und den gepflegten Wegen – besonders schön bei Sonnenuntergang.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Darwin
Mindil Beach Sunset Market: Berühmter Nachtmarkt (April–Oktober), ideal für Streetfood & Sonnenuntergänge.
Museum and Art Gallery of the Northern Territory: Spannende Ausstellung über Natur, Kultur und die Geschichte Darwins.
Crocodylus Park: Wer Krokodile sehen will, ist hier sicher besser aufgehoben als im Fluss!
Transport & Unterkunft in Darwin
In Darwin fahren Busse kostenlos, was sehr praktisch ist. Tatsächlich fährt aber so gut wie niemand der es sich leisten kann Bus, da alle mit eigenem Auto unterwegs sind. Das führt zum ersten Kulturschock und einem unerwarteten Kontakt mit dem australischen Klassensystem, da es hauptsächlich die Aborigines sind, die die offiziellen Busse benutzen. Wir waren jeweils die einzigen Weißen im Bus. Was zum ersten Mal bewusst machte, dass auch in Australien nicht alle gleich und fair behandelt werden.
Ein bezahlbares und einigermaßen suaberes Hotel zu finden, stellte sich als ebenso schwierig heraus. Für eine Nacht hat es gepasst, aber wir hatten nicht das Bedürfnis länger zu bleiben.
Im Großen und Ganzen hat uns Darwin als Stadt auch nicht wirklich überzeugt, aber fairerweise muss man sagen, dass wir natürlich auch nur einen sehr kurzen Zwischenstopp dort gemacht haben.
Am nächsten Tag holen wir unseren Camper ab und fahren Richtung Litchfield park. Dieser ist der erste auf unserer Liste an Nationalparks in den nächsten Tagen.
Litchfield National Park (Tag 2 & 3)
Der Litchfield National Park gehört für uns zu den schönsten Nationalparks im Northern Territory – und trotzdem wird er von vielen Reisenden ausgelassen, weil er etwas abseits der typischen Route liegt, besonders wenn man auch den Kakadu National Park besuchen möchte. Warum, können wir allerdings nicht verstehen – uns hat Litchfield unglaublich gut gefallen!
Nur rund 120 Kilometer südlich von Darwin gelegen, ist der Park in etwa zwei Stunden erreichbar und damit perfekt als erster Stopp nach der Ankunft im Norden Australiens.
Die Highlights des Parks sind eindeutig die zahlreichen Wasserfälle und natürlichen Becken, die zum Schwimmen einladen. Das Beste daran: In Litchfield gibt es keine Krokodile – im Gegensatz zu vielen anderen Gewässern im Northern Territory kann man hier also gefahrlos baden.
Vor allem die Florence Falls, Wangi Falls und die Buley Rockholes sind wunderschön – kristallklares Wasser, umgeben von tropischer Vegetation. Besonders an heißen Tagen ist ein Sprung ins kühle Nass einfach perfekt!
Tipp für Camper & Mietwagen
Eine Kombination aus zwei Tagen im Litchfield National Park und drei Tagen im Kakadu National Park ist ideal, um beide Gebiete in Ruhe zu erkunden – genauso haben wir es gemacht.
Es gibt eine große Hauptstraße, die den Park durchzieht und asphaltiert ist. Einige der kleineren Zufahrten zu abgelegenen Orten sind jedoch Gravel Roads (Schotterstraßen). Informiere dich vorab, ob du diese mit deinem Mietwagen oder Camper befahren darfst – bei uns war das nicht erlaubt, daher blieben wir auf den befestigten Straßen.
Eintritt & Infos
- Eintritt: kostenlos
- Lage: etwa 1,5–2 Stunden Fahrt von Darwin
- Beste Reisezeit: Mai bis September (Trockenzeit)
Highlights im Litchfield NP
Der Park ist bekannt für seine Wasserfälle, natürliche Pools und die beeindruckende Landschaft.

- Magnetic Termite Mounds
Gleich zu Beginn des Parks stößt man auf die beeindruckenden Magnetic Termite Mound – meterhohe Termitenbauten, die alle exakt in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet sind. Diese ungewöhnliche Anordnung hilft den Termiten, die Temperatur im Inneren zu regulieren. Der Aussichtssteg führt direkt an den Hügeln vorbei, und Infotafeln erklären, wie die cleveren Insekten leben und bauen.
Lage: Ca. 17 km nach dem Parkeingang (von Batchelor kommend) - Buley Rockholes
Ein absoluter Favorit – besonders mit Kindern! Die Buley Rockholes bestehen aus mehreren kleinen Naturpools und Kaskaden, in denen man wunderbar baden kann. Das Wasser ist klar, angenehm kühl und umgeben von tropischem Grün. Ein kurzer Weg führt von dort zu den Florence Falls – perfekt für eine kleine Wanderung mit Badespaß am Ziel.
Zugang: Direkt über die Hauptstraße, Parkplatz vorhanden


- Florence Falls
Die Florence Falls sind wohl die bekanntesten Wasserfälle im Park – zwei mächtige Wasserströme, die in ein großes Becken stürzen. Der Abstieg erfolgt über eine gut ausgebaute Treppe (ca. 160 Stufen). Unten angekommen, kann man sicher baden und die Erfrischung genießen, da es keine Krokodile gibt!
Parkplatz: Direkt am oberen Aussichtspunkt
Wanderung: 1 km Rundweg (ca. 30 Minuten) über die Buley Rockholes
- Wangi Falls
- Die Wangi Falls sind die größten und bekanntesten Wasserfälle im Litchfield National Park – und auch für Familien ideal. Das Becken ist flach genug zum Planschen, und die Atmosphäre ist traumhaft.
Ringsherum gibt es Picknickplätze, Toiletten und sogar ein kleines Café. Der kurze Rundweg zur Aussichtsplattform lohnt sich, besonders bei Sonnenuntergang.
Lage: Am westlichen Ende der Hauptstraße

- Tolmer Falls
Die Tolmer Falls sind nicht zum Baden freigegeben, aber definitiv einen Stopp wert. Die hohen, schmalen Wasserfälle stürzen spektakulär in eine enge Schlucht, die Heimat einer seltenen Fledermausart ist.
Ein kurzer, barrierefreier Spaziergang führt zu einem Aussichtspunkt mit grandiosem Blick über die Felsenlandschaft.
Zugang: Über die Hauptstraße, Parkplatz direkt am Einstieg
Wanderung: 1,6 km Rundweg (ca. 45 Minuten)
Übernachten im Litchfield National Park
Es gibt mehrere einfache, aber wunderschön gelegene Campingplätze im Park – etwa an den Florence Falls, den Wangi Falls oder in Walker Creek. Die Stellplätze sind oft schnell ausgebucht, besonders in der Trockenzeit (Mai–September).
Tipp: Frühzeitig online reservieren über park bookings.nt.gov.au !

Gebühr: Ca. 10–15 AUD pro Person/Nacht
Wir hatten es natürlich verpasst uns rechtzeitig um einen Platz zu bemühen. Daher sind wir einfach spontan hingefahren und hatten sehr viel Glück, das uns der sehr nette Ranger einen Platz organisieren konnte. Das scheint aber die absolute Ausnahme zu sein.
Kakadu National Park (Tag 3–5)
Der Kakadu National Park ist einer der bekanntesten und beeindruckendsten Nationalparks Australiens – und das völlig zu Recht. Er ist UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbe zugleich und mit über 20.000 Quadratkilometern Flächegrößer als manche europäische Länder. Kakadu vereint alles, was das Top End so besonders macht: spektakuläre Landschaften, Wasserfälle, Feuchtgebiete voller Leben und uralte Felsmalereien der Aborigines.
Von Darwin aus erreicht man den Park nach etwa drei Stunden Fahrt. Wer wie wir mit dem Camper unterwegs ist, sollte unbedingt genug Zeit einplanen – Kakadu ist riesig, und viele Orte liegen weit auseinander.
Eintritt & praktische Infos
- Eintrittsgebühr: 40 AUD pro Erwachsenem (gültig für 7 Tage, Stand 2025)
- Kinder unter 16 Jahren: kostenlos
- Erhältlich: online über parksaustralia.gov.au/kakadu oder an Besucherzentren
- Beste Reisezeit: Trockenzeit von Mai bis September (angenehme Temperaturen, alle Straßen geöffnet)
Viele Straßen sind asphaltiert, aber für manche Orte – etwa Jim Jim Falls oder Twin Falls – ist ein Allradfahrzeug (4WD) Pflicht. Prüfe unbedingt, ob dein Mietfahrzeug für „unsealed roads“ zugelassen ist.
Unsere Route & Highlights im Kakadu National Park
Mamukala Wetlands
Unser erster Stopp war das Feuchtgebiet Mamukala Wetlands, etwa 70 km nach Parkeintritt. Von der Aussichtsplattform aus kann man unzählige Vögel beobachten – besonders in der Trockenzeit, wenn sich das Wasser in kleinen Lagunen sammelt und die Tiere sich dort tummeln.
Ubirr Rock
Der Ubirr Rock ist einer der faszinierendsten Orte im Kakadu National Park. Der kurze Rundweg (ca. 1 km) führt an alten Felsmalereien der Aborigines vorbei, die teils über 20.000 Jahre alt sind. Die Darstellungen zeigen Jagdszenen, Traumzeitgeschichten und Tiere aus der Region.
Oben auf dem Felsen wartet der wohl schönste Sonnenuntergang im ganzen Park – der Blick über die Nadab-Flutebene ist atemberaubend!
Lage: Nordosten des Parks, nahe Cahills Crossing
Tipp: Bestimmt zum Sonnenuntergang richtig schön!
Cahills Crossing
Ganz in der Nähe von Ubirr liegt das berüchtigte Cahills Crossing – eine Furt über den East Alligator River, die die Grenze zur Arnhem Land Region markiert. Hier kann man mit etwas Glück (oder eher Sicherheit 😉 Salzwasserkrokodile beobachten, die direkt unter der Brücke im Wasser liegen.
Wichtig: Niemals versuchen, den Fluss zu Fuß zu überqueren!
Nourlangie Rock (Burrungkuy)
Am nächsten Tag machten wir Halt am Nourlangie Rock, einem weiteren Ort mit beeindruckenden Felsmalereien. Der Rundweg führt an mehreren Höhlen vorbei, in denen Szenen aus der Traumzeit zu sehen sind. Vom Gunwarddehwardde Lookout aus hat man eine fantastische Aussicht über die zerklüftete Landschaft.
Anfahrt: Über die Kakadu Highway Route, Parkplatz vorhanden
Rundweg: ca. 1,5 km, leicht begehbar
Bukbukluk Lookout
Ein kleiner, oft übersehener Stopp mit großem Wow-Effekt! Der Bukbukluk Lookout bietet einen kurzen Spaziergang (ca. 10 Minuten) zu einem Aussichtspunkt mit weitem Blick über den Kakadu National Park. Besonders schön am Nachmittag, wenn die Felsen im Sonnenlicht glühen.
Jim Jim Falls & Twin Falls
Die berühmten Jim Jim Falls und Twin Falls sind nur in der Trockenzeit zugänglich – und auch dann nur mit Allradfahrzeug. Wir mussten sie leider auslassen, da unser Camper keine „Dirt Roads“ befahren durfte. Wer aber die Möglichkeit hat, sollte diesen Abstecher unbedingt einplanen: Die Wasserfälle sind spektakulär, und das Schwimmen in den Naturpools gilt als eines der großen Kakadu-Erlebnisse.
Zugang: Nur mit 4WD (ca. 50 km unsealed road)
Übernachten im Kakadu National Park
Wir haben auf mehreren Campgrounds übernachtet:
- Merl Campground (nahe Ubirr Rock) – einfache Ausstattung, aber perfekt gelegen.
- Mardugal Campground (Nähe Nourlangie) – große Stellplätze, Duschen, saubere Sanitäranlagen.
Preise: ab ca. 15 AUD pro Person/Nacht
Reservierung: online unter parkbookings.nt.gov.au empfohlen
Nitmiluk National Park (Tag 6) – Die Schluchten des Katherine River
Nach den tropischen Wasserfällen im Litchfield und den weiten Ebenen des Kakadu National Parks führte uns die Reise weiter nach Süden, zum Nitmiluk National Park, besser bekannt als Katherine Gorge. Der Park liegt rund 30 Kilometer östlich der Stadt Katherine und gehört zu den landschaftlichen Höhepunkten im Northern Territory.
Der Name „Nitmiluk“ stammt aus der Sprache der Jawoyn-Aborigines und bedeutet so viel wie „Ort der Zikaden“. Der Park ist ihr traditionelles Land, und viele Orte entlang des Flusses haben kulturelle Bedeutung.

Eintritt und Öffnungszeiten
Der Zutritt zum Nitmiluk National Park ist kostenlos, nur geführte Touren oder Bootsfahrten müssen separat bezahlt werden.
- Öffnungszeiten: ganzjährig, einzelne Bereiche können in der Regenzeit (Dezember–April) geschlossen sein
- Besucherzentrum: täglich geöffnet, mit Café, Ausstellung und aktuellen Infos zu Wanderwegen und Bootszeiten
Aktivitäten und Highlights
Katherine Gorge Lookout
Ein kurzer, aber lohnender Spaziergang führt zu einer Aussichtsplattform mit Blick auf die Schlucht. Wir waren kurz vor Sonnenuntergang dort – das Licht, das auf die Felswände fiel, war unglaublich schön. Der Blick über die weite, zerklüftete Landschaft ist einer der besten im ganzen Park.
Bootstouren und Kanufahrten
Eine der bekanntesten Aktivitäten ist eine Bootstour durch die Gorge. Dabei fährt man durch mehrere Schluchtenabschnitte des Katherine River, umgeben von steilen Felswänden und tropischer Vegetation. Alternativ kann man auch ein Kanu mieten – eine tolle Möglichkeit, die Ruhe des Flusses zu genießen und Vögel oder Süßwasserkrokodile zu beobachten.
- Bootstouren: ab 95 AUD pro Erwachsener (Stand 2025), buchbar im Visitor Centre
- Kanuverleih: möglich in der Trockenzeit, Reservierung empfohlen
Wanderungen im Nitmiluk National Park
Rund um die Gorge gibt es mehrere Wanderwege, von kurzen Spaziergängen bis zu mehrtägigen Routen. Besonders schön ist der Baruwei Walk (1,8 km), der in rund 45 Minuten zum Aussichtspunkt führt. Wer mehr Zeit hat, kann den längeren Butterfly Gorge Walk oder sogar den mehrtägigen Jatbula Trail (62 km) wandern – einer der bekanntesten Fernwanderwege Australiens.
Übernachten im Nationalpark
Direkt am Eingang des Parks liegt der Nitmiluk Caravan Park, wo wir übernachtet haben. Der Platz bietet Stellflächen mit Strom, saubere Sanitäranlagen, einen kleinen Shop und sogar einen Pool – nach einem heißen Tag in der Schlucht genau das Richtige.
- Preise: ab ca. 40 AUD pro Nacht (2 Personen, Campervan)
- Alternativen: einfache Campsites entlang des Katherine Rivers oder Lodges in Katherine
Lake Argyle (Tag 7)
Nach den staubigen Straßen und tropischen Wäldern des Northern Territory erreichten wir schließlich die Grenze zu Western Australia – und mit ihr den beeindruckenden Lake Argyle. Der riesige Stausee liegt in den östlichen Kimberleys, nur etwa 70 Kilometer von Kununurra entfernt, und gilt als einer der schönsten Orte im Norden Australiens.
Der See entstand in den 1970er-Jahren durch den Bau des Ord River Dam und ist heute so groß, dass er fast wie ein Binnenmeer wirkt. Je nach Wasserstand bedeckt er bis zu 1.000 Quadratkilometer – kaum vorstellbar, wenn man am Ufer steht und der Horizont im Dunst verschwindet.

Anreise
Von Katherine aus sind es rund 530 Kilometer bis Lake Argyle. Wir sind die Strecke nicht an einem Stück gefahren, sondern haben zwischendurch auf der Allan Keller Rest Area übernachtet – ein typischer kostenloser Rastplatz mitten im Outback, mit einfachen Toiletten, aber traumhaftem Sternenhimmel.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Lake Argyle, wo wir uns nach den heißen Tagen im Northern Territory auf ein bisschen Komfort freuten.
Camping & Unterkunft
Wir haben uns im Lake Argyle Resort & Caravan Park (nach einem Tipp von anderen Campern) einquartiert – ein wunderschöner Platz mit Pool, Restaurant und Blick auf den See. Nach Tagen ohne Strom und Dusche war das fast schon Luxus.
Der Campingplatz ist sehr beliebt, vor allem in der Trockenzeit zwischen Mai und September, daher lohnt sich eventuell eine Reservierung im Voraus. Wir hatten mal wieder Glück und haben auch so einen Platze bekommen.
- Preis: ab ca. 45 AUD pro Nacht (2 Personen, Campervan, powered site)
- Ausstattung: Pool, BBQ-Bereich, Waschmaschinen, Restaurant, WLAN
Aktivitäten am Lake Argyle
Lake Argyle ist ein Paradies für Naturfreunde. Rund um den See leben unzählige Vögel, Wallabys und Süßwasserkrokodile. Besonders schön ist eine Bootstour bei Sonnenuntergang, bei der der See in goldenes Licht getaucht wird.
Alternativ kann man Kajaks mieten, am Ufer spazieren gehen oder einfach im Infinity-Pool des Resorts entspannen – mit Blick auf den scheinbar endlosen See.
Tipp: Im Ort gibt es auch einen kleinen Aussichtspunkt, von dem man das ganze Becken überblicken kann. Wer möchte, kann dort den Sonnenaufgang erleben – ein einmaliges Erlebnis, wenn sich die ersten Lichtstrahlen auf dem Wasser spiegeln.
Fazit
Ein Roadtrip durch das Northern Territory bietet eine ideale Kombination aus Naturerlebnis, Kultur und Abenteuer. Die Region beeindruckt mit spektakulären Landschaften, von tropischen Wasserfällen im Litchfield Nationalpark über die Felsmalereien im Kakadu bis zu den weiten Ebenen rund um den Lake Argyle. Trotz der teils langen Distanzen und hohen Temperaturen lässt sich die Strecke gut mit dem Camper bereisen – besonders, wenn man genug Zeit einplant. Auch mit Kleinkind/Baby war es gut machbar. Eventuell wäre es schöner gewesen den ein oder anderen Tag mehr einzuplanen, aber wir hatten ja noch einige Km vor uns, daher waren wir hier eher etwas schneller unterwegs. Schön aber bestimmt auch für eine 2-wöchige Reise ab/bis Darwin.

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